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Archiv der RS-Sport-News 2014
Seit ca. Ende September 2014 ist die MX-Saison 2014 Geschichte, was aber kein Grund ist, alles aus dem Kopf zu schmeissen. Deshalb bietet Ihnen das «Archiv der RS-Sport-News 2014» die Möglichkeit, Vergangenes bei Bedarf wieder ins Bewusstsein zu holen.


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René Streuli
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RS-Sport-News vom ...
Dienstag, 16. September 2014 - 14.16 Uhr

Inter Motocross Swiss Championship 2014

Inter MX CH-Meisterschaft - MX-Open - Jérémy Delincé auf der Zielgeraden

Mit seinem Doppelsieg in Romanel sur Morges, verschafft sich der Belgier Jérémy Delincé eine optimale Ausgangslage für seine Titelverteidigung beim Meisterschaftsfinale vom kommenden Weekend in Les Vieux-Prés. Kevin Gonseth, Simon Baumann, sowie Grégory Wicht mit Aussenseiterchancen, werden den Vize-Titel unter sich ausmachen - sofern nicht etwas weltbewegendes eintritt.


Jérémy Delincé fliegt nach seinem Sieg in Romanel einer erfolgreichen Titelverteidigung entgegen... - Foto: RS-Sportbilder.ch Jérémy Delincé war trotz seines Sieges nicht ganz zufrieden  - Foto: RS-Sportbilder.ch

Eineinhalb Sekunden beträgt Delincé’s Vorsprung im Zeittraining auf Alain Schafer und gute zwei Sekunden auf den ebenfalls gut gelaunten Yves Furlato. Kevin Gonseth als Vierter und Simon Baumann als Fünft-Schnellster dürften mit den Startplätzen ebenfalls zufrieden gewesen sein - nicht aber mit den enormen Zeit-Rückständen, die sie auf Delincé aufweisen.

Voll motiviert gingen dann die genannten Fünf auch ins erste Rennen, in welches Schafer mit seiner Kawasaki am besten rein fand - dicht gefolgt von Delincé und dem Rest der Meute. Doch der Belgier vom «RB-Team Yamaha» antwortete umgehend auf Schafer’s Kampfansage; denn noch vor Ende der ersten Runde ging die schwarze #26 auch schon an der grünen #66 vorbei in Führung. Vor den spärlich erschienenen Zuschauern drückte Delincé unmissverständlich auf die Pace, der kaum einer zu folgen vermochte.

Nicolas Bender wusste mit seiner 2-Takt-Yamaha einmal mehr zu überzeugen - Foto: RS-Sportbilder.ch Der Walliser Nicolas Bender verschafft sich mit tollen Leistungen immer mehr Respekt - Foto: RS-Sportbilder.ch

Hinter dem Führungsduo folgten leicht überraschend Grégory Wicht (MX-Open-Champ 2010) und die beiden sich immer wieder bekämpfenden Kevin Gonseth und der nach Roggenburg erneut stark auftretende Franzose Romain Billerey. Nicht ganz an die Leistung im Training anknüpfen konnte Furlato, derweil der noch immer auf einer 2-Takt-Yamaha ausrückende Walliser Nicolas Bender einmalmehr zu gefallen wusste - ganz im Gegenteil zu Simon Baumann, der einen grottenschlechten Start hinlegte und deshalb um Schadensbegrenzung bemüht war - seine Ausbeute am Schluss … lediglich Rang 7.

Simon Baumann hat beste Chancen aufs Meisterschafts-Podium - Foto: RS-Sportbilder.ch Simon Baumann zeigte nach seinem verbockten 1. Lauf eine tolle Reaktion - Foto: RS-Sportbilder.ch

Mit neu gemischten Karten ging es ins zweite Tagesrennen, in welches Simon Baumann die besten Karten mitzubringen schien. Gleich zu Beginn legte er «sein Blatt offen auf den Tisch», machte mit dem Holeshot seinen ersten Stich und doppelte mit horrendem Tempo gleich nach. Doch in der fünften Runde zog die orange «sechs» die falsche Karte; sich etwas zu sicher fühlend, wählte er eine etwas konservativere Linie, was Delincé mit «einer seiner Trumpfkarten» sofort bestrafte, in dem er in die innere Linie reinstach und die Führung an sich riss. Baumann versuchte in der nächsten sich bietenden Gelegenheit nochmals zurückzuschlagen, doch der Belgier hatte im Gegensatz zu Baumann noch einige Trümpfe in der Hand, um alle Angriffe gekonnt abzuwehren. Am Schluss betrug sein Vorsprung auf den zweit-platzierten Baumann beinahe zwanzig Sekunden, was einem eindeutigen Verdikt entspricht.

Alain Schafer zeigte 2 bärenstarke Rennen - verdienter Lohn: Tages-2. - Foto: RS-Sportbilder.ch Alain Schafer zeigte 2 bärenstarke Rennen - verdienter Lohn: Tages-2. - Foto: RS-Sportbilder.ch

Hinter den Beiden sicherte sich Alain Schafer mit Rang drei verdientermassen Platz zwei auf dem Tages-Podium - noch vor Simon Baumann, der eine bessere Tages-Klassierung im ersten Heat verbockte…

Auch die restlichen Top-Plätze im zweiten Lauf waren bereits nach dem ersten Renndrittel bezogen; Wicht zeigte als Fünfter hinter Gonseth erneut eine starke Leistung, womit er seinen Auftritt im ersten Lauf eindrücklich bestätigte. Furlato als Sechster konnte sich im Vergleich zu Moto 1 (8.) ebenfalls verbessern (6.), während Bender als Siebter mit seiner 2-Takter erneut ein bemerkenswertes Resultat gelang.

Tages-Podium MX-Open - (vlnr:) - Alain Schafer 2. - Jérémy Delincé 1. - Simon Baumann 3. - Foto: RS-Sportbilder.ch Tages-Podium MX-Open - (vlnr:) - Alain Schafer 2. - Jérémy Delincé 1. - Simon Baumann 3. - Foto: RS-Sportbilder.ch

Mit Blick auf das Finale vom kommenden Weekend in Les Vieux-Prés ist festzuhalten, dass Jérémy Delincé mit einem Vorsprung von 25 Punkten auf den Gesamt-Zweiten Kevin Gonseth, bzw. 39 Zählern auf den Gesamt-Dritten Simon Baumann die sehr grosse Chance hat, seinen Open-Titel erfolgreich zu verteidigen.

Im Kampf um die beiden anderen Podiumsplätze dürfte es einen harten Zweikampf geben zwischen Gonseth und Baumann (-14 Punkte gegenüber Gonseth), bei dem Grégory Wicht mit intakten Aussenseiter-Chancen durchaus noch das Zünglein an der Waage spielen könnte… man darf sich also auf eine wirklich spannendes Finale freuen, welches auf einer leicht veränderten Strecke ausgetragen werden wird …!

Jérémy Delincé - Meisterschafts-Leader: „Am Morgen fühlte ich mich zunächst nicht sehr wohl auf dem Bike; nach den Verbesserungen am Fahrwerk war es dann aber um einiges besser. Trotz Quali-Bestzeit und gutem Startplatz, gelang mir der Start ins erste Rennen nicht optimal. Ich konnte dann aber schnell die Führung übernehmen und mein Rennen fahren. Es war aber nicht einfach, denn ich bekomme noch immer harte Arme, da mir nach meinem Kahnbeinbruch einfach noch einige Rennen fehlen. Ich konnte zwar gewinnen, bin aber mit meiner Leistung trotzdem nicht restlos zufrieden. Ähnlicher Start im zweiten Lauf; dank eines Fehlers von Alain Schafer konnte ich relativ kampflos an ihm vorbeigehen. Später dann konnte ich im Start-Ziel-Bereich innen an Simon Baumann vorbeigehen und die Führung übernehmen. Ich habe mich dann etwa besser gefühlt - auch meine Arme funktionierten besser als zuvor. Das war ein grosser Schritt in Richtung Titelverteidigung. Nun hoffe ich, dass ich in Vieux-Prés auf meiner «Nicht-Lieblingsstrecke» die Punkte holen kann, die ich für den Meistertitel benötige.“

Simon Baumann - Tages- & Meisterschafts-Dritter: „Nach meinem eher schlechten Resultat im letzten Jahr, kam ich mit einem etwas mulmigen Gefühl hierher - ich musste im «Quali» richtig würgen, da ich keinen Rhythmus fand. Mit demselben Gefühl ging ich dann auch ins erste Rennen, in welches ich dann auch wirklich sehr schlecht gestartet bin. Als einer der Letzten bog ich in die erste Kurve ein und versuchte sofort Plätze gutzumachen. Ich bin nicht wirklich sehr schlecht gefahren, aber auch nicht wirklich sehr gut - das Resultat dann ein eher bescheidener siebter Platz. Völlig umgekehrte Situation in Moto 2. Nach dem Holeshot konnte ich sofort den gewünschten Speed gehen und führte während einigen Runden das Feld an. Da ich so nach vorne konzentriert war, war mir leider gar nicht richtig bewusst, wie klein mein Vorsprung war und wer direkt hinter mir lag. Deshalb habe ich im Start-Ziel-Bereich eingangs Runde fünf eine etwas weitere Linie gewählt, was Jérémy eben ausnutzen konnte. Mit meinem heutigen Resultat bin ich trotzdem sehr zufrieden. Ich bin auch sehr zuversichtlich, dass ich meine Zielvorgabe für die Meisterschaft (Podiumsplatz) erreichen kann - mit etwas Glück liegt vielleicht sogar noch der Vize-Titel drin - mal sehen…“

Resultate, Lap-Charts & Tageswertung «MX-Open» «Inter Motocross Swiss Championship 2014» - Zwischenstand nach Romanel

Copyright von Text, Statements der Fahrer & Bilder: René Streuli - RS-Sportbilder.ch
Resultat-Tabellen, Lap-Charts & Meisterschafts-Stand (Quelle: FMS - swissmoto.org)








Dienstag, 16. September 2014 - 13.22 Uhr

Inter Motocross Swiss Championship 2014

Inter MX CH-Meisterschaft - MX2 - Killian Auberson macht den «Meister-Sack» zu

Beim vorletzten Meisterschaftslauf in Romanel sur Morges sichert sich KTM-Pilot Killian Auberson vorzeitig seinen 3. Schweizermeistertitel in der MX2-Klasse. Nach seinem Sieg im ersten Lauf, sorgte er aber gleich selber noch für einige Nervosität unmittelbar vor dem Start zum zweiten Heat. Die Yamaha-Piloten Cyrill Scheiwiller, Patrick Walther, Andy Baumgartner und Nick Triest kämpften hinter Auberson um die entscheidenden Punkte im Kampf um die Meisterschafts-Podiumplätze.


Cyrill Scheiwiller hat sehr gute Chancen auf den MX2-Vize-Meistertitel - Foto: RS-Sportbilder.ch Cyrill Scheiwiller (li.) & Patrick Walther lieferten sich harte aber faire 2-Kämpfe - Foto: RS-Sportbilder.ch Patrick Walther tritt nach Les Vieux-Prés leider zurück - Foto: RS-Sportbilder.ch

Die Ausgangslage für Romanel sur Morges war klar: Sollte der Gesamt-Zweite Cyrill Scheiwiller die restlichen vier Rennläufe in Romanel und eine Woche später in Les Vieux-Prés zu seinen Gunsten entscheiden können, bräuchte Auberson hier in Romanel zwei Platz-Zwei-Klassierungen, um sich vorzeigt als Schweizermeister feiern lassen zu können.

Mit bester Reaktionszeit und optimaler Gewichtsverlagerung auf dem Bike verliess Andy Baumgartner den Startbalken in Lauf eins. Mit dem Holeshot in der Tasche, sprintete der immer noch durch seine Daumenverletzung leicht handicapierte Romanshorner in die erste Runde, gefolgt von den längst bekannten Hauptprotagonisten der MX2-Klasse. Und mittendrin auch die grosse Nachwuchshoffnung Patric Schnegg, der sich dank seinen regelmässigen Starts in der ADAC MX Masters-Serie zusehends die hohen Tempi und die aggressivere Fahrweise aneignet.

Patric Schnegg wird sensationeller 2. in Moto 1 - rechts im Hi-Grund sein jubelnder Vater Samuel - Foto: RS-Sportbilder.ch Patric Schnegg am Morgen beim Fahrer-Breefing - Foto: RS-Sportbilder.ch

Erneut mässig ins Rennen findet der Belgier Nick Triest, der deshalb einmal mehr eine zunächst erfolgreich scheinende Aufholjagd starten muss. Leider auch nicht richtig ins Rennen kommt Patrick Walther, der vor einigen Tagen bedauerlicherweise seinen Rücktritt vom aktiven MX-Sport bekannt gegeben hat. Fährt er vielleicht deshalb unbewusst etwas verkrampfter als üblich - Fragezeichen…

An der Spitze enteilt Auberson seinen Verfolgern, derweil Triest mit seiner kämpferischen Fahrweise immer weiter nach vorne drängt. Die Top--5 bei Rennmitte hören auf die Namen Auberson, bzw. Triest Scheiwiller, Baumgartner und Schnegg. Dann die Schlussphase des Rennens, in der sich die Ereignisse überschlagen. Schnegg fährt das Rennen seines Lebens; der Reihe nach ringt er Baumgartner, Scheiwiller und auch Triest nieder. Vor den Augen seines überglücklichen Vaters, lässt sich Schnegg als sensationeller Zweiter die Zielflagge zeigen - Dritter wird «Baumi».

Pechvogel Nick Triest (BEL) überquert die Ziellinie mit einem Plattfuss am Hinterrad - Foto: RS-Sportbilder.ch Vor dem Start - Nick Triest (BEL) ist guter Dinge... - Foto: RS-Sportbilder.ch

Umgekehrt das Drama um Triest; als sicherer Zweiter in die letzte Runde gehend, ereilt ihn ein folgenschwerer Plattfuss, wodurch er sich vor dem heranstürmenden Scheiwiller noch als Vierter ins Ziel schleppen kann.

Grosse Nervosität und Hektik dann im «Auberson-Lager» unmittelbar vor dem Start zu Lauf zwei. Bereits am Startbalken stehend, ruft Auberson seinen Mechaniker zu sich, entreisst ihm einen Steckschlüssel, um sich sogleich selber am Bike zu schaffen zu machen. Am Boden kniend entfernte er die untere Motor-Schutzverkleidung - mehr dazu gleich später…

Killian Auberson entfernt die Motor-Schutzverkleidung und stellt fest, dass ... - Foto: RS-Sportbilder.ch ... ein Kühlerschlauch gerissen ist... - Foto: RS-Sportbilder.ch überall Wassertropfen am Boden... - Foto: RS-Sportbilder.ch

Zwei Tatsachen sollten Lauf zwei prägen; zunächst mal Tatsache eins in der Person von Kevin Auberson. Killians älterer Bruder Kevin schoss mit einem perfekten Start sofort an die Spitze des Pulks und bestimmte fortan die Pace. Hinter Kevin beendeten die üblichen Verdächtigen namens Patrick Walther, Cyrill Scheiwiller, «Baumi» und Killian die erste Runde. Schnegg und einmal mehr Triest setzten ihre Starts - im Vergleich zum Spitzen-Quintett - schon eher «in den Sand» der sehr schnellen, attraktiven und übersichtlichen Strecke von Romanel.

Bis zur vermeintlichen Rennmitte vergrösserte der führende Kevin Auberson seinen Vorsprung auf seine Verfolger kontinuierlich, während hinter ihm die Positionskämpfe in vollem Gange waren. Doch dann die 2. Tatsache - rote Flagge - Rennabbruch - was war geschehen? Mit Cyrill Flury hatte eine weitere Nachwuchshoffnung einen heftigen Abflug, bei dem er mit voller Wucht kopfvoran auf den harten Boden aufprallte. Über «gefühlte 10 Minuten» wurde er in der Folge seines Bewusstseins entraubt, was schliesslich zum Rennabbruch führte. Dies war unvermeidlich, da er auf der Rennstrecke lag und somit ohne Gefahr nicht hätte geborgen werden können. Wie wir später erfahren konnten, konnte er das Spital bereits wieder verlassen, denn glücklicherweise kam er mit starken Prellungen noch glimpflich aus der Sache raus.

Killian Aubersons älterer Bruder Kevin, gewinnt nach starker Leistung Lauf 2 - Foto: RS-Sportbilder.ch Kevin Auberson - 2. im Overall-Klassement - Foto: RS-Sportbilder.ch MX2-Tages-Podium - (vlnr:) Kevin Auberson 2. - Killian Auberson 1. - Cyrill Scheiwiller 3. - Foto: RS-Sportbilder.ch

Da das Rennen nicht mehr wiedergestartet wurde, hiess der Sieger aufgrund der letzten gewerteten Zieldurchfahrt Kevin Auberson - Zweiter wurde Scheiwiller vor Walther und Killian Auberson, der mit seinem vierten Platz nach 2011 und 2013 zurecht und verdientermassen seinen dritten MX2-Meistertitel feiern kann - HERZLICHE GRATULATION!

Claude Clément - FMS-Vize-Präsident & Techn. Kommissär - Foto: RS-Sportbilder.ch

Claude Clément - FMS-Vize-Präsident & Techn. Kommissär: „Zum Zeitpunkt des Abbruchs war die Hälfte der Laufzeit von 25 Minuten bereits überschritten, was eine volle Wertung des Rennens reglementarisch auch zulässt (gewertet wird immer die letzte Zieldurchfahrt VOR einem Rennabbruch!). Deshalb kommt das Rennen ohne Re-Start in die Wertung. Wäre beim Rennabbruch die Hälfte der Zeit noch nicht absolviert gewesen, hätten wir einen Re-Start über die vollen 25 Minuten + 2 Runden anordnen müssen“

Killian Auberson (hier zusammen mit seinem Mech.) verteidigt seinen MX2-Meistertitel vorzeitig - Foto: RS-Sportbilder.ch Killian Auberson feiert nach 2011 & 2013 seinen 3. MX2-Meistertitel - herzliche Gratulation! - Foto: RS-Sportbilder.ch

Killian Auberson - alter & neuer MX2-Schweizermeister: „Ich bin nicht so recht in Fahrt gekommen, da ich mit der Piste einige Probleme hatte. Dann ging es immer besser und ich konnte dennoch einen sicheren Sieg erzielen. Vor dem zweiten Lauf bemerkte ich ein Problem am Bike; ich stand bereits am Startbalken, als ich irgendwelche Tropfen am Boden wahrnahm. Ich entfernte kurzer Hand die untere Motoren-Schutzverkleidung, weil ich ein Öl-Leck befürchtete. Doch dann stellte ich fest, dass ein Wasserschlauch einen Riss aufwies. Ich bin wirklich froh, dass das Rennen wegen Cyrilles schlimmen Sturz abgebrochen werden musste, da ich sehr nervös war und Angst hatte, dass der Motor wegen des Wasserverlustes nicht durchhalten würde - ich konnte deshalb auch nicht voll fahren. In Les Vieux-Prés werde ich MX2 und MX-Open fahren - ich habe aber zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht entschieden, ob ich in der kommenden Saison MX2 oder MX-Open fahren werde.“

Cyrill Scheiwiller - derzeit Gesamt-2. in der Meisterschaft: «Mit dem Zeittraining war ich zufrieden, ich hab‘ mich auch gut gefühlt. Sehr guter Start im ersten Lauf, ich konnte sofort auf Rang zwei vorfahren, hab‘ aber gegen Ende des Laufes etwas an Kraft verloren, wodurch ich leider noch auf Platz fünf zurückfiel. Im zweiten Lauf hatte ich wieder einen ganz guten Start, nachher tolle Zweikämpfe mit Patrick Walther gehabt und letztlich guter Zweiter und Tagesdritter geworden. Jetzt gehe ich ohne mich unter Druck zu setzen nach Vieux-Prés. Dort will ich mein Rennen wie immer fahren ohne auf das Klassement zu schauen - ich will einfach wie immer mein Bestes geben.“

Resultate, Lap-Charts & Tageswertung «MX2» «Inter Motocross Swiss Championship 2014» - Zwischenstand nach Romanel

Copyright von Text, Statements der Fahrer und von Claude Clément & Bilder: René Streuli - RS-Sportbilder.ch
Resultat-Tabellen, Lap-Charts & Meisterschafts-Stand (Quelle: FMS - swissmoto.org)








Donnerstag, 26. Juni 2014 - 13.40 Uhr

Logo der ADAC MX Masters offiz. Plakat von Aichwald 2014

ADAC MX Masters - Round 3 in Aichwald vom 28.-29. Juni 2014

Der «MSC Eiserne Hand Aichwald» (östlich von Stuttgart gelegen) empfängt auf der schnellen und spektakulären Naturstrecke «In den Horben» am kommenden Wochenende nicht nur Europas MX-Elite zur 3. Runde der ADAC MX Masters 2014.

Denn mit dem MXGP-Sieger von Teutschenthal vom letzten Weekend, Clément DESALLE (BEL), dem fantastischen «Comebacker» Max NAGL (GER - MXGP-2. in Teutschenthal) und David PHILIPPAERTS (ITA - MXGP-Weltmeister 2008), gelang es dem Aichwalder «MSC Eiserne Hand» 3 absolute Weltklasse-Fahrer und MXGP-Fix-Starter an den Startbalken zu holen.

Zudem nutzen - neben MX2-WM-Fix-Starter Jeremy Seewer - sehr viele Schweizer Top-Fahrer (u.a. Patrick Walther, Cyrill Scheiwiller, Patric Schnegg, Maurice Chanton, Nico Häusermann usw.) die Meisterschaftspause in der Schweiz, um sich in Aichwald in allen 3 Klassen mit Europas Crème de la Crème zu messen.

Weitere Details wie z.B. die offizielle Presse-Mitteilung Nr. 14/2014 der «ADAC MX Masters Presseabteilung», die detaillierte Startliste, Timetable, Streckenplan usw. finden Sie unten und/oder auf der ofiziellen Homepage unter: http://www.adac-mx-masters.de/

offiz. Presse-Info 14-2014 - Vorschau auf Aichwald Starterliste - Stand: 2014.06.25. - farblich überarbeitet.pdf Timetable sprich Zeitplan für Aichwald 2014 Streckenplan - Aichwald 2014

Text & Miniatur-Grafiken: RS-Sportbilder.ch
Quelle der PR-Mitteilung, ADAC MX Masters-Logo, div. Listen, Zeitplan & Streckenplan: ADAC MX Masters, bzw. MSC Aichwald








Mittwoch, 21. Mai 2014 - 13.53 Uhr

Logo: MXGP.com

Jérémy Delincé ersetzt Jens Getteman in der MXGP

Jérémy Delincé, aktueller Meisterschaftsleader in der Schweizer MX-Open-Klasse und Titelverteidiger derselben Kategorie, kehrt in die MXGP zurück und übernimmt vorübergehend den Platz seines verletzten Landsmannes Jens Getteman im «24MX Honda Racing-Team».


Jens Getteman, der sich nach seinem Kahnbeinbruch einer Operation unterziehen musste, sieht sich in der Folge zu einer ca. 6-wöchigen Ruhepause gezwungen, eher er sein Reha-Programm starten kann. Deshalb sah sich sein «24MX Honda Racing Team» gezwungen, sich nach einem starken Ersatzfahrer umzusehen, der temporär Getteman‘s Platz einnehmen kann.

Jérémy Delincé (BEL) - Payerne 2014 - Foto: RS-Sportbilder.ch Roger Brauchli, Teamchef v. «Yamaha Team-RB» - Payerne 2014 - Foto: RS-Sportbilder.ch Jérémy Delincé (BEL) - Foto: 24MX Honda Racing

Mit Jérémy Delincé fanden sie nun einen sehr starken Fahrer, der sich in den vergangenen Jahren bereits des Öfteren in der MXGP-Klasse (damals noch MX1-Klasse) beweisen konnte. Der am 26. Juli 24 Jahre alt werdende Delincé wird bereits beim nächsten MXGP of Great Britain in Matterley Basin vom kommenden Weekend sein Debüt geben und die Farben des «24MX Honda Racing Teams» vertreten.

Delincé ist mit Sicherheit eine sehr gute Wahl, da er sich und der MX-Welt schon mehrmals bewiesen hat, dass er auch gegen die weltbesten Fahrer durchaus bestehen kann. Insbesondere in der international ausgeschriebenen belgischen Meisterschaft gelang es ihm schon mehrmals, sich gegen namhafte MXGP-Fixstarter durchzusetzen.

Auf Anfrage bei seinem Teamchef Roger Brauchli vom Schweizer «Yamaha Team-RB», antwortete dieser: „Jérémy hat mich angerufen und gefragt, ob er diese angebotene Chance wahrnehmen dürfe, worauf ich ihm natürlich grünes Licht gegeben habe. Ich freue mich sehr für ihn, dass er diese Chance bekommt und es ist doch auch klar, dass ich ihm dies nicht verbieten will. Es ist ja auch eine zusätzliche Möglichkeit für ihn, sich weiterentwickeln zu können. Ich habe mich dann telefonisch auch noch mit dem Verantwortlichen vom «24MX Honda Racing Team» unterhalten, um die Formalitäten festzulegen. Dieser temporäre Teamwechsel sieht nun vor, dass Jérémy die Schweizermeisterschaft weiterhin prioritär bestreitet und dass er parallel bis auf weiteres die MXGP-Rennen für das Honda-Team bestreiten kann. Konkret heisst dies, dass er bei den bestehenden Terminkollisionen zwischen der Schweizermeisterschaft und den MXGP’s die Schweizer Rennen bestreiten wird. Dies ist an den Wochenenden vom 14./15. Juni (SM-Rennen in Broc / MXGP in Maggiora - ITA) bzw. am 13./14. Sept. 2014 (SM-Rennen in Romanel sur Morges / MXGP of Mexico in Leon) der Fall.”

Ein sichtlich glücklicher Jérémy Delincé: “Natürlich ist das für mich eine grossartige Chance, mit dem «24MX Honda Racing Team» MXGP-Rennen bestreiten zu können. Ich freue mich sehr, mich mit den besten Fahrern der Welt messen zu können. Zudem werte ich dies auch als grosse Anerkennung und Wertschätzung für meine gezeigten Leistungen und die damit verbundenen Erfolge in den vergangenen Jahren. Aber klar, nun liegt es an mir, der Konkurrenz zu zeigen, dass ich mich weiterentwickelt habe und das ich noch stärker geworden bin. An dieser Stelle will ich mich bei allen ganz herzlich bedanken, die über die Jahre stets an mich geglaubt haben und die immer voll hinter mir gestanden sind! Ein riesiges Dankeschön gilt aber insbesondere meinem Teamchef Roger Brauchli vom Schweizer «Yamaha Team-RB» , der mir die Chance gibt diese Rennen bestreiten zu dürfen und der mich auch in dieser Sache wiederum grossartig unterstützt - vielen Dank, Roger!“

Copyright für Text & Bilder: René Streuli - RS-Sportbilder.ch
Copyright fürs Bild «Jérémy mit Honda»: 24MX Honda Racing








Dienstag, 22. April 2014 - 15.23 Uhr

Inter Motocross Swiss Championship 2014

Simon Baumann - MX-Open-Tagessieger - Jérémy Delincé neuer Gesamtleader

Ein begeisternd fahrender Simon Baumann feiert beim Ostermontag-Motocross in Frauenfeld einen grossartigen Heim- und Tagessieg, derweil Kevin Gonseth die Leaderposition in der Meisterschaft an Delincé abtreten musste. Tolles Gastspiel auch vom «Brasilianer» Julien Bill, der Lauf zwei für sich entscheiden konnte.


Dass der für Roger Brauchli‘s «Team RB Yamaha» startende Belgier Jérémy Delincé ein verdammt schneller Mann ist, ist hinlänglich bekannt. Auch in Frauenfeld demonstrierte er dies wiederum in eindrücklicher Manier, denn Gaststarter Julien Bill wies im Zeit-Training als Zweitschnellster gegenüber Delincé bereits einen Rückstand von knapp eineinhalb Sekunden - und das ist weiss Gott nicht wenig.

Simon Baumann (SUI) - MX-Open-Tagessieger in Frauenfeld 2014 - Foto: RS-Sportbilder.ch Simon Baumann (SUI) - MX-Open-Tagessieger in Frauenfeld 2014 - Foto: RS-Sportbilder.ch

Dass man aber auch als Quali-Vierter beste Chance auf den Sieg hat, bewies indes KTM-Pilot Simon Baumann. Der «alte Hase» flog wie von der Tarantel gestochen aus dem Startgatter an die Spitze. Ihm folgten für die ersten zwei drei Runden Kim Schaffer auf Yamaha und der mit der 450er KTM immer besser zu Recht kommende Yves Furlato. Während Bill mit seiner kaum auf Renntrimm ausgebauten Honda einen eher mässigen Start hatte, reihte sich Delincé als Vierter im Feld ein. Der Reihe nach schnupfte er Furlato und Schaffter auf, um ab Runde vier auf Rang zwei liegend vehement Jagd auf Baumann zu machen. Fortan bekamen die Zuschauer einen begeisternden Zweikampf zu sehen. Runde um Runde knabberte der Belgier am Rückstand zu Baumann. Etwa vier Runden vor Schluss, fand er das Hinterrad des KTM-Piloten. Doch wer nun glaubte, dass Delincé mal eben so locker an Baumann vorbeifliegen würde, irrte sich gewaltig. Denn Baumann hielt grossartig dagegen und wehrte sämtliche Angriffsversuche des Belgiers gekonnt ab. Selbst in der allerletzten Kurvenkombination vor dem Ziel sah der Belgier seinen letzten verzweifelten Überholversuch abgewehrt, womit er sich hinter dem grandiosen Baumann mit Platz zwei begnügen musste.

Hinter den Beiden folgte Kim Schaffter als Dritter bereits mit einem Respektsabstand, während Bill nach seinem missglückten Stärt doch noch auf den guten vierten Platz vorfahren konnte. Furlato hingegen, musste nach seinem starken Einstieg ins Rennen mit Platz 8 letztlich doch noch einige Plätze an seine Konkurrenten abtreten. Nicht richtig auf Touren kam der als Meisterschafts-Leader angereiste Kevin Gonseth, der sich mit seiner Yamaha auf Rang fünf notieren liess.

Jérémy Delincé (BEL) - MX-Open-Tages-Zweiter in Frauenfeld 2014 - Foto: RS-Sportbilder.ch Jérémy Delincé (BEL) - MX-Open-Tages-Zweiter in Frauenfeld 2014 - Foto: RS-Sportbilder.ch

Gleiches Bild beim Start in den zweiten Lauf: Erneut fliegt Baumann an die Spitze, diesmal gefolgt von Delincé und Bill, der nun wesentlich besser aus dem Startgatter kommt. Doch im Gegensatz zum ersten Heat, gelang es Baumann nicht mehr, seine Gegner dauerhaft vom Leibe zu halten. Denn schon nach vier Umgängen, gingen Delincé und Bill am schnellsten Familienvater im gesamten Fahrerfeld vorbei. Kontinuierlich gelang es den Beiden, den Vorsprung gegenüber Baumann auszubauen. Baumann seinerseits gelang es sein Rennen nach hinten kontrollierend sicher nach Hause zu fahren. Mit Rang Drei im Sack, bestätigte er seine bärenstarke Leistung im ersten Lauf, was ihm schliesslich den hochverdienten und viel umjubelten Tagessieg einbrachte.

Vorne entbrannte nun ein toller Zweikampf zwischen Delincé und Bill, was viele sportliche Erinnerungen an die vergangen Saison weckte, in der sich die Beiden ebenfalls manch tolle und hartumkämpfte Duelle lieferten. Letztlich konnte Bill von einem Ausrutscher des Belgiers profitieren und so den Laufsieg doch noch an sich reissen.

Julien Bill (SUI) - MX-Open-Tages-Dritter in Frauenfeld 2014 - Foto: RS-Sportbilder.ch Julien Bill (SUI) - MX-Open-Tages-Dritter in Frauenfeld 2014 - Foto: RS-Sportbilder.ch

Erneut stark die Leistung von Furlato, der sehr guter Fünfter wurde, während Gonseth mit Platz vier einen doch noch versöhnlichen Abschluss dieses dritten Renntages fand. Mit Blick auf die Meisterschaft reichte dies jedoch nicht, um die Führung beibehalten zu können; denn diese übernahm nun der Belgier Jérémy Delincé, der mit einem Punkt Rückstand auf Baumann, Tageszweiter wurde - mit einem weiteren Punkt Rückstand auf Delincé, komplettierte Bill das Tages-Podium als Dritter.

Ein glücklicher Simon Baumann nach dem Rennen: „Obwohl ich im Qualifying nie eine richtig schnelle Runde erwischte, hatte ich ein richtig gutes Gefühl auf dem Bike. Ich fühlte zudem, dass es für mich ein richtig guter Tag werden könnte. Nachdem ich dann im ersten Lauf den Holeshot holte, wusste ich, was es für mich geschlagen hat - mit einer kontrollierten Fahrt aber ohne volles Risiko das Weite suchen. Obwohl ich die Angriffe von Jérémy erwartete, kamen diese nicht wirklich, da auch er nicht fehlerlos durch den Lauf kam. In der letzten Runde habe ich dann meine Linien nochmals konsequent beibehalten, was dann auch sehr gut aufgegangen ist. Im zweiten Lauf hatte ich wiederum einen Top-Start, konnte aber die Führung nicht mehr lange beibehalten, da mir möglicherweise die Energie und die Kraft nun doch etwas gefehlt hat. Ich merkte schnell, dass Gonseth auch nicht näher kam; deshalb ging ich mein Tempo, um mit Blick auf ein sehr gutes Tagesresultat, Rang drei abzusichern.“ Mit dem hochverdienten Tagessieg, unterstrich Baumann seine klaren Ambitionen in Bezug auf die diesjährige Meisterschaft, denn sein durchaus realisierbares Ziel definiert er ganz klar - Baumann: „Ich will am Ende der Saison eine TOP-Drei-Klassierung!“

Alain Schafer (SUI) erlitt schwere Verletzungen nach einem schlimmen Sturz - Foto: RS-Sportbilder.ch

Überschattet wurde der erste Lauf der Open-Klasse von einem sehr schweren Sturz des Westschweizers Alain Schafer, der mit dem Helikopter ins Kantonsspital in Winterthur geflogen werden musste. Ersten Angaben zufolge, konnte während der Erstversorgung am Unfallort bezüglich schwerer Rückenverletzungen erfreulicherweise Entwarnung gegeben werden. Allerdings besteht der Verdacht auf innere Verletzungen im Brustkorb-Bereich und einer schweren Hirnerschütterung. Hoffen wir, dass sich diese Befürchtungen nicht bestätigen. An dieser Stelle wünschen wir dem stets freundlichen und sympathischen Alain alles alles Gute und baldige Genesung!!

Resultate, Lap-Charts & Tageswertung «MX-Open» Resultate, Lap-Charts & Tageswertung «MX2» Resultate, Lap-Charts & Tageswertung - «Mini 85 ccm» «Inter Motocross Swiss Championship 2014» - Zwischenstand nach Runde 3 in Frauenfeld

Copyright von Text, Statements der Fahrer & Bilder: René Streuli - RS-Sportbilder.ch
Resultat-Tabellen, Lap-Charts & Meisterschafts-Stand (Quelle: FMS - swissmoto.org)








Dienstag, 22. April 2014 - 15.23 Uhr

Inter Motocross Swiss Championship 2014

Killian Auberson makellos - Nick Triest eher glücklos

MX2-Titelverteidiger Killian Auberson erhöht den Druck auf den Meisterschafts-Leader Nick Triest mit einem makellosen Tagessieg beim traditionellen Ostermontag-Motocross in Frauenfeld. Hinter den Beiden, festigte Routinier Patrick Walther mit einer erneut beeindruckenden Performance seinen dritten Platz in der Gesamtwertung.


Bereits im Zeittraining deutete Auberson vom Team KTM-Schweiz an, dass er nicht gewillt ist, dem Yamaha-Piloten Triest irgendwelche Ostergeschenke zu machen, denn gerade mal ein paar wenige Tausendstelsekunden blieb er hinter dem Zeitschnellsten Belgier zurück. Aber auch die beiden Schweizer Andy Baumgartner und Cyrill Scheiwiller - beide Yamaha - zeigten sich im Zeit-Training ebenfalls bereit für höhere Aufgaben.

Killian Auberson (SUI) - MX2-Tagessieger in Frauenfeld 2014 - Foto: RS-Sportbilder.ch Killian Auberson (SUI) - MX2-Tagessieger in Frauenfeld 2014 - Foto: RS-Sportbilder.ch

Paukenschlag dann unmittelbar nach dem Start zum ersten Lauf; William Kehrli führte die gesamte Meute nach seinem Holeshot in die erste Runde. Dann die entscheidende Szene bereits in der zweiten Kurve unmittelbar vor der Helfer-Box. Triest, der nur mässig aus den Startlöchern kam, wurde durch einen Mitkonkurrenten über die Streckenbegrenzung hinausgedrängt, wodurch der Belgier bis an Ende des Feldes zurückfiel.

Als Letzter startete er nun zu einer sehenswerten Aufholjagt mit dem Ziel auf Schadensbegrenzung. Während vorne Kehrli das Tempo bestimmte, erhöhte Auberson die Schlagzahl, was ihm bereits in der 3. Runde die Führung einbrachte. Gleichzeitig schien sich der Liechtensteiner Luca Bruggmann an seinen ersten Lauf im vergangenen Jahr zu erinnern, denn er blieb den beiden Führenden bis zur vierten Runde dicht auf den Fersen. Doch dies schien den KTM-Piloten nicht wirklich zu genügen, denn er ging an Kehrli vorbei, um selber Jagd auf Auberson zu machen.

Patrick Walther (SUI) - MX2-Tages-Zweiter in Frauenfeld 2014 - Foto: RS-Sportbilder.ch Patrick Walther (SUI) - MX2-Tages-Zweiter in Frauenfeld 2014 - Foto: RS-Sportbilder.ch

Nach zwei Renndritteln bekam er jedoch selber den Atem von Walther zu spüren, der ganz offensichtlich noch immer hungrig auf Podestplätze ist. Denn nachdem er sich bei Rennhälfte Kehrli geschnappt hatte, gelang es ihm auch noch Bruggmann von Platz zwei zu verdrängen. Doch nicht nur vorne an der Spitze wurde grosser Sport geboten; nein auch hinten bot der zu Beginn des Rennens von der Strecke gedrängte Triest eine grosse Ein-Mann-Show. Runde für Runde pflügte er sich bis ins vordere Mittelfeld zurück, um schliesslich mit Rang sieben doch noch einige wichtige Meisterschaft-Zähler sicherzustellen.

Olivier Davet (SUI) erlitt eine Schulterverletzung nach einem heftigen Abflug - Foto: RS-Sportbilder.ch Cyrill Scheiwiller (SUI) hatte zusammen mit Olivier Davet einen heftigen Abslug - Foto: RS-Sportbilder.ch

Tragischer Held in diesem ersten Tagesrennen war der Westschweizer Olivier Davet auf Husqvarna, der gleich zu Beginn des Rennens Kontakt mit Scheiwiller hatte. Beide mussten zu Boden, wobei Scheiwiller sein Rennen fortsetzen konnte und trotz dieses Sturzes dennoch einen respektablen 9. Rang erkämpfte. Davet hingegen hatte weniger Glück; denn seine erlittenen Verletzungen liessen eine Fortsetzung des Rennens nicht mehr zu, da er noch am Unfallort erstversorgt werden musste.

Cyrill Scheiwiller nach dem Rennen: „Nach einem eher verpatzten Start, versuchte ich sofort nach vorne zu fahren. Leider hatte ich dann mit Olivier Davet eine Berührung, wodurch wir Beide heftig abflogen. Tut mir sehr leid, dass sich Olivier dabei verletzt hat. Ich hoffe, dass es nicht schlimm ist und dass er schnellst möglich wieder auf die Rennstrecke zurückkehren kann - gute Besserung an dieser Stelle. Für mich selber wurde es dann schwierig wieder nach vorne zu fahren, da ich mit einem verbogenen Schalthebel nicht mehr richtig schalten konnte. Natürlich bin ich mit Rang 9 nicht wirklich zufrieden.“

Besser gelang Scheiwiller dann der Einstieg in den zweiten Lauf. Als Erster ging er auf die Reise, gefolgt von den gleichen Hauptprotagonisten wie schon in Lauf eins. Triest, der ebenfalls gut ins Rennen fand, ging bereits in Runde zwei an Scheiwiller vorbei, wurde aber seinerseits durch Auberson unter Druck gesetzt, nachdem dieser eine Runde später ebenfalls an der #501 vorbeigehen konnte.

Kurz darauf dann der Führungswechsel; Auberson übernahm das Tempodiktat mit Triest im Nacken. Hinter den Beiden folgten Scheiwiller und die nimmersatten Walther, Baumgartner und Bruggmann. Dies ging einige Runden so weiter, bis plötzlich wieder Triest an der Spitzte auftauchte. Die Beiden boten den zahlreich erschienenen Zuschauern fortan einen unterhaltsamen und hartumkämpften Fight. Schliesslich hatte Auberson am Ende dann doch das bessere Ende auf seiner Seite, nachdem Triest dem permanenten Druck nicht ganz standhalten konnte, Auch wenn er nochmals zu kontern versuchte, sollte es ihm nicht mehr zum Laufsieg reichen. In der Folge feierte Auberson einen verdienten und überzeugenden Doppelsieg, vor Triest und dem nach einer Schulterverletzung wiedererstarkten Andy Baumgartner, der bereits nach acht Runden Platz drei einnehmen und diesen bis ins Ziel behaupten konnte. Hinter den drei Ersten folgten Walther, Scheiwiller und Bruggmann auf den Rängen vier bis sechs.

Nick Triest (BEL) - MX2-Tages-Dritter in Frauenfeld 2014 - Foto: RS-Sportbilder.ch Nick Triest (BEL) - MX2-Tages-Dritter in Frauenfeld 2014 - Foto: RS-Sportbilder.ch

Nick Triest nach dem Rennen: „Mit dem heutigen Rennen kann ich nicht zufrieden sein, denn im ersten Lauf wurde ich von einem Mitkonkurrenten bereits in der zweiten Kurve von der Strecke gedrängt. Danach stimmte etwas mit meinem Lenker nicht mehr. Ich versuchte mein Bestes, kämpfte um jeden Platz und pushte so gut es eben ging. Mit dem krummen Lenker war dies aber schwierig. Lauf zwei war besser, aber nicht gut genug, denn Auberson konnte schnell an mir vorbeigehen, bevor er kurz zu Boden musste und mir dadurch die erneute Führung ermöglichte. Doch dann hatte ich in einer Runde gleich zwei schlimme Fehler, wodurch er wieder an mir vorbeigehen konnte. Ich versuchte zwar nochmals zu kontern, aber es klappte nicht mehr.“

Auch mit dem Doppelsieg gelang es Auberson jedoch nicht, die Meisterschaftsführung zurückzuholen; doch immerhin konnte er den Rückstand auf Triest auf acht Punkte verkürzen. Die spannende Fortsetzung folgt am Pfingstmontag in Muri.

Resultate, Lap-Charts & Tageswertung «MX-Open» Resultate, Lap-Charts & Tageswertung «MX2» Resultate, Lap-Charts & Tageswertung - «Mini 85 ccm» «Inter Motocross Swiss Championship 2014» - Zwischenstand nach Runde 3 in Frauenfeld

Copyright von Text, Statements der Fahrer & Bilder: René Streuli - RS-Sportbilder.ch
Resultat-Tabellen, Lap-Charts & Meisterschafts-Stand (Quelle: FMS - swissmoto.org)








Montag, 31. März 2014 - 22.24 Uhr

Inter Motocross Swiss Championship 2014

Bei herrlichen äusseren Bedingungen startete am Samstag und Sonntag, 29./30. März die «Inter Swiss Motocross Championship» in die neue Saison. Eine gut angelegte und für die Zuschauer bestens überschaubare Rennstrecke, lud die Hauptprotagonisten der beiden Top-Klassen «MX2» und «MX-Open» zu gutem MX-Sport ein, bei dem sich die beiden Westschweizer Killian Auberson in der Klasse «MX2» und Kevin Gonseth in der «Open-Klasse» als erste Tagessieger feiern lassen konnten.

Im Zeittraining der Klasse «MX2» holte sich Titelverteidiger Killian Auberson nicht überraschend die schnellste Zeit ab, was ihm die Möglichkeit bot, jeweils als Erster ans Startgatter zu rollen. Knapp eine Sekunde hinter ihm, liess sich mit dem Belgier Nick Triest von Roger Brauchli’s «Yamaha RB Team» ein ganz neues Gesicht im Schweizer MX-Sport die zweitschnellste Qualifying-Zeit notieren.

Killian Auberson (SUI) - MX2-Tagessieger in Aeschlenberg 2014 - Foto: RS-Sportbilder.ch Killian Auberson (SUI) - MX2-Tagessieger in Aeschlenberg 2014 - Foto: RS-Sportbilder.ch

Im ersten Tagesrennen der «kleinen Klasse», war es denn auch Auberson, der sich die Holehot-Prämie sicherte. Ab der ersten Kurve pushte «Killy» was das Zeugs hielt, um sich möglichst schnell von den Verfolgern abzusetzen. Dies gelang ihm zunächst nur bedingt, da ihm mit dem unverwüstlichen Haudegen Patrick Walther und mit dem Belgier Nick Triest zunächst zwei Fahrer auf Schlagdistanz zu folgen vermochten. Nicht optimal ins Rennen fand trotz gutem Start Vizemeister Andy Baumgartner, der letztlich nicht über Platz sieben hinauskam. Ein guter Einstand gelang dem neu auf Husqvarna ausrückenden Olivier Davet, der sich in guter Laune präsentierte und einen sehr guten fünften Rang notieren konnte. Ebenfalls in guter Verfassung präsentierte sich der frühere Supermotard- Star Cyrill Scheiwiller, der sich nach sehr gutem Rennen Platz vier auf die Fahne schreiben konnte.

Im Kampf um den Sieg schien sich dann doch Auberson durchsetzen zu können, da sich die Lücken zu Walther bzw. zu Triest bis zum ersten Renndrittel immer weiter auftaten. Doch dann begann Trist aufzudrehen, er knabberte Runde für Runde am Rückstand auf Auberson, schnappt sich zunächst Walther, um anschliessend Jagd auf den Titelverteidiger zu machen. Und tatsächlich; vier Runden vor Schluss entriss der Belgier dem Westschweizer die Führung und gab sie nicht mehr her, wenngleich Auberson zu kontern versuchte.

Nick Triest (BEL) - MX2-Tages-Zweiter in Aeschlenberg 2014 - Foto: RS-Sportbilder.ch Nick Triest (BEL) - MX2-Tages-Zweiter in Aeschlenberg 2014 - Foto: RS-Sportbilder.ch

Nick Triest nach dem 1. Lauf: «Es ist eine coole aber kraftraubende Strecke mit vielen Schlägen und Rillen, man muss immer sehr konzentriert bleiben. Zudem hatte ich die ganze Zeit über mit meinem Kupplungshebel zu kämpfen. Ich musste immer an der Stellschraube drehen, da ich zunächst glaubte, die Kupplung würde nicht richtig arbeiten. Doch dann merkte ich, dass sich eine Schraube verabschiedet hatte - das war nicht wirklich gut, zumal es natürlich meinen Fokus auf das Rennen stark beeinträchtigte. Aber ich bin sehr froh, dass es bereits im ersten Rennen trotzdem bereits für den ersten Sieg gereicht hat».

Wie immer nüchtern sachlich und sympathisch ehrlich die Analyse von Patrick Walter nach dem ersten Durchgang: «Hier zu fahren ist schon sehr hart, da die Strecke sehr kräfteraubend ist - pures und echtes Motocross eben - cool. Ich hatte einen sehr guten Start, konnte sofort an Baumgartner und Triest vorbeiziehen. Ich hatte Auberson immer im Blickfeld, deshalb versuchte ich auch auf ihn aufzuschliessen, bekam dann aber harte Arme. Deshalb konnte Triest wieder an mir vorbeigehen. Mein Mech. Harry hat mir dann sehr gut angezeigt, dass mein Vorsprung nach hinten gross genug sei, um mein Rennen kontoliiert nach Hause fahren zu können, da nach vorne nichts mehr zu holen war».

Patrick Walther (SUI) - MX2-Tages-Dritter in Aeschlenberg 2014 - Foto: RS-Sportbilder.ch Patrick Walther (SUI) - MX2-Tages-Dritter in Aeschlenberg 2014 - Foto: RS-Sportbilder.ch

Lauf zwei sah Steven Champal als Gewinner des Holeshots; doch konnte er davon nur unwesentlich profitieren. Wiederum stürmte Auberson vorne weg, gefolgt von den üblichen Verdächtigen. Neben Triest und Walther, vermochte auch Andy Baumgartner mit Laufrang vier wieder besser zu gefallen. Aber schon bald bot sich den Zuschauern dasselbe Bild wie schon im ersten Lauf - Auberson stürmte vorne weg und Triest, bzw. Walther folgten mit Respektsabstand. Ab Mitte des Rennens versuchte Triest wiederum auf Auberson aufzuschliessen; die gelang ihm zunächst auch. Vier fünf Runden vor Schluss, schien der Belgier die entscheidende Attacke reiten zu können, doch zwang ihn ein Sturz seine Hoffnungen auf den Doppelsieg zu begraben. Trotz des Sturzes konnte er aber Platz zwei vor Walther behaupten, der mit einer wiederum starken Performance verdientermassen erneut aufs Podest steigen durfte. Erster Tagessieger in der MX2-Klasse wurde somit Titelverteidiger Killian Auberson, vor dem Punktgleichen Belgier Nick Triest und dem unverwüstlichen Routinier Patrick Walther.

In der «Open-Klasse» startete Polesetter und Titelverteidiger Jérémy Delincé mit einem Sturz noch in der ersten Runde sehr unglücklich in den ersten Lauf. Nach diesem Sturz fand er sich plötzlich am Ende des Feldes wieder. Als Letzter machte der fürs «Yamaha RB Team» startende Blondschopf jagt aufs Feld, welches vom «Neu-Yamaha-Pilot» Kevin Gonseth angeführt wurde. Dieser legte sofort einige Sekunden zwischen sich und seine ersten Verfolger Romain Billerey, Romain Jacquiot (Beide FRA) und Simon Baumann vom «Team KTM Schweiz»

Während Billerey bis Rennmitte zurückfiel, konsolidierte sich vorne die Reihenfolge Gonseth, Jacquiot, Grégory Wicht, Baumann und Alain Schafer. Weiter hinten kämpfte sich Delincé mit auffallend laut tönendem Auspuff (…!) Platz um Platz weiter nach vorne.

Kevin Gonseth (SUI) - MX-Open-Tagessieger in Aeschlenberg 2014 - Foto: RS-Sportbilder.ch Kevin Gonseth (SUI) - MX-Open-Tagessieger in Aeschlenberg 2014 - Foto: RS-Sportbilder.ch

Der überzeugend stark fahrende Gonseth zog vorne weiter seine Kreise und sprintete seinem ersten Saisonsieg entgegen. Erwähnenswert ist aber nicht nur die Tatsache, dass es für Gonseth - nach seinem Markenwechsel von Suzuki zu Yamaha - nicht nur sein erster Saisonsieg ist, sondern vor Allem, dass es sein erster Laufsieg in der Open-Klasse überhaupt war.

Hinter ihm fuhren der Franzose Jacquiot und der Westschweizer und Ex-Schweizermeister Grégory Wicht mit den Plätzen zwei und drei aufs Podest. Simon Baumann seinerseits fiel nach sehr gutem Rennen, aber - wie er selber zu Protokoll gab - infolge Kräftemangels gegen Ende des Rennens noch auf Platz 7 zurück - zunächst …!

Denn der nach seinem verpatzten Start mit einer spektakulären Aufholjagt brillierende Jérémy Delincé, wurde nach dem Rennen wegen seines zu lauten Auspuffs mit einer «Penalty-Strafe» von einer Minute «belohnt», was ihn letztlich von Rang sechs auf den sehr enttäuschenden Rang 10 zurückwarf. Davon profitieren konnte unter anderem auch Simon Baumann, der dadurch nicht mit Platz sieben, sondern auf Rang sechs gewertet wurde.

Romain Jacquiot (FRA) - MX-Open-Tages-Zweiter in Aeschlenberg 2014 - Foto: RS-Sportbilder.ch Romain Jacquiot (FRA) - MX-Open-Tages-Zweiter in Aeschlenberg 2014 - Foto: RS-Sportbilder.ch

Mit der Wut im Bauch startete in Moto 2 der immer freundliche und zugängliche Delincé zu seinem Grossangriff. Doch zunächst behauptete sich «Holeshoter» Romain Jacquiot währen drei Runden an der Spitze, ehe der Belgier Delincé an ihm vorbeizog. Innert Kürze legte dieser mehrere Sekunden zwischen sich und seine stärksten Konkurrenten Gonseth, Baumann, Jacquiot und Wicht.

In dieser Reihenfolge absolvierten diese denn auch ab dem ersten Renndrittel ihr Pensum. Delincé sah mit einer bärenstarken Vorstellung als Erster die schwarz-weiss karierte Zielflagge, vor dem erneut stark auftrumpfenden Gonseth als Zweiter und dem sichtlich zufriedenen Baumann der als Dritter das Podium vervollständigte.

Viel bejubelter und verdienter Tagessieger wurde aufgrund einer beeindruckenden Vorstellung der Westschweizer Kevin Gonseth. «Als bisher eher schlechter Starter, habe ich im Winter sehr viel Starts trainiert. Im ersten Lauf hatte ich den Holeshot, ich war sehr konzentriert und konnte dank meines sehr guten Rhythmus sofort viel Vorsprung rausfahren. Auch im zweiten Rennen bin ich sehr gut weggekommen, ich hatte wiederum einen guten Start, dann habe ich einfach Vollgas und mein Bestes gegeben. Ich bin natürlich sehr glücklich mit meinem Saisonstart».

Jérémy Delincé (BEL) - MX-Open-Tages-Dritter in Aeschlenberg 2014 - Foto: RS-Sportbilder.ch Jérémy Delincé (BEL) - MX-Open-Tages-Dritter in Aeschlenberg 2014 - Foto: RS-Sportbilder.ch

Tages-Dritter Delincé nach dem Rennen: «Der erste Lauf war für mich einfach nur frustrierend. Zunächst stürzte ich in der ersten Runde und verbog mir dabei meinen Lenker, was natürlich für die Fortsetzung meines Rennens ganz schlecht war. Trotzdem konnte ich mich sehr gut nach vorne abreiten. Zu allem Elend kam dann auch noch die «Penalty-Strafe» dazu, was mich dann wieder einige wichtige Plätze und Punkte kostete. Lauf zwei war sehr gut; nachdem ich die Führung übernehmen konnte, fand ich schnell meinen Rhythmus und ich fand auch sehr gute Linien. Trotz des missratenen ersten Rennens bin ich eigentlich ganz zufrieden und ich kann sehr zuversichtlich und mit sehr viel Selbstvertrauen auf die nächsten Rennen zugehen».

Ein dickes Lob verdient auch der «Moto Club Sense», dem eine toll organisierte Veranstaltung gelang und der den Zuschauern eine sehr überschaubare und attraktive Strecke hinzauberte - vielen Dank!

Streckenplan des Motocross in Aeschlenberg 2014 Resultate, Lap-Charts & Tageswertung «MX-Open» Resultate, Lap-Charts & Tageswertung «MX2» Resultate, Lap-Charts & Tageswertung - «Mini 85 ccm» Resultate, Lap-Charts & Tageswertung «Kid's Cup 65» Resultate, Lap-Charts & Tageswertung «National» Resultate, Lap-Charts & Tageswertung «Yamaha Cup» «Inter Motocross Swiss Championship 2014» - Zwischenstand nach Runde 1 in Aeschlenberg

Copyright von Text, Statements der Fahrer & Bilder: René Streuli - RS-Sportbilder.ch
Resultat-Tabellen, Statistiken und Meisterschaftsstand (Quelle: FMS - swissmoto.org)
Streckenplan (Quelle: MC Sense - motoclubsense.ch/)








Freitag 21. März 2014 - 21.27 Uhr


«Auf zu neuen Schweizer MX-Titelehren - Edition 2014»
Es brennt - zumindest unter den Fingernägel vieler Schweizer und auch ausländischen MX-Fahrer, denn endlich geht sie los. Gemeint ist die international ausgeschriebene Motocross-Schweizermeisterschaft der Klassen MX2 und MX-Open.

MX-Rennkalender 2014 mit allen FMS-Klassen

Eine vier bis fünf-monatige, schweisstreibende, kraftraubende und zeitintensive Vorbereitungszeit jedes einzelnen MX-Fahrers findet endlich ein Ende und wird ersetzt durch volle Fahrerlager, Zeittrainings, Zeitenmonitore, fallende Startbalken und Rennläufe, welche bei entsprechend guten Resultaten mit Pokalen und wichtigen Meisterschaftspunkten belohnt werden.

Direkt verbunden mit dem Start in eine neue MX-Saison sind bekanntermassen viele Änderungen, welche diverse Fahrer vornehmen. Einzelne Akteure wechseln aus verschiedenen Gründen von der MX2-Klasse in die Königsklasse. Andere wiederum gehen den umgekehrten Weg und wechseln von der Kategorie «MX-Open» zurück in die «MX2».

Einige unter ihnen versuchen ihre Karriere mit einem Bike-Wechsel neu zu lancieren, bzw. voranzutreiben. Einige unter ihnen versprechen sich mit einem Wechsel mehr Erfolg; sei es dank eines Wechsels von einer zur anderen Farbe, oder sei es ein Wechsel von einer zur anderen Klasse.

Einer der die Klasse gewechselt hat, ist u.a. der Westschweizer Kevin Auberson, der in die MX2-Klasse zurückgekehrt ist. Dem gegenüber steht der Thurgauer Yves Furlato, der auf die neue Saison den Sprung in die Open-Klasse wagt - warum der stets freundliche und gut gelaunte Yves diesen Entscheid getroffen hat und mit welchen Erwartungen er in die neue Saison geht, erklärt er uns im Interview gleich selbst.

Yves, am Sonntag startet die MX-Saison endlich mit dem ersten Rennen im Deutschen Frankenbach - Du wirst ebenfalls am Startbalken stehen - mit andern Worten: Eine lange Vorbereitungszeig geht endlich zu Ende… wie geht’s Dir gesundheitlich und wie verlief Deine Vorbereitung?
Yves Furlato: Gesundheitlich ist alles ok, ich bin fit und habe keine nennenswerten Beschwerden. Die Vorbereitung auf die neue Saison verlief entsprechend gut. Ich trainierte mehrheitlich in Italien und in Spanien bei meist gutem Wetter.

Yves Furlato (SUI - #78 - KTM) startet als «Rookie» erstmals in der Open-Klasse - Foto: RS-Sportbilder.ch Yves Furlato (SUI - #78 - KTM) startet als «Rookie» erstmals in der Open-Klasse - Foto: RS-Sportbilder.ch Yves Furlato (SUI - #78 - KTM) startet als «Rookie» erstmals in der Open-Klasse - Foto: RS-Sportbilder.ch

Konntest Du Dein Vorbereitungsprogramm Deinen Vorstellungen entsprechend durchziehen oder gab es irgendwelche Probleme?
Yves: Ich konnte wie gesagt sehr viel trainieren und viele verschiedene Dinge testen und auch mit meiner 450er KTM konnte ich sehr viel testen und fahren - ich bin mit dem Verlauf sehr zufrieden.


Erzähl uns mal bitte etwas über diese Vorbereitungszeit - wie läuft diese Zeit in Deinem Fall ab - wie trainierst Du - was trainierst Du - wann begann Deine Vorbereitung - seit wann arbeitest Du wieder mit dem Bike - wo hast Du trainiert und und und?
Yves: In der Regel endet im Oktober des Vorjahres die Outdoor-Saison. Danach legt man das Bike sicher mal für eine gewisse Zeit zur Seite, man macht vielleicht auch einige Tage Ferien, kümmert sich um private Dinge, man nutzt diese Zeit auch, um sich wieder mal mit Freunden zu treffen, bevor es dann im November eigentlich bereits wieder losgeht. Ich büffle im November insbesondere sehr viel Kondition und Fitness; auch fahre ich dann sehr viel Fahrrad. Zusätzlich trainiere ich nach einem Trainingsplan, den ich zusammen mit Philippe Dupasquier zusammengestellt habe. Ab Weihnachten/Neujahr kommt dann das Training mit dem Bike hinzu; im Januar Februar war ich dann meistens an den Wochenenden auf meinem 450er Bike. Ich habe mir dann aber im Februar zudem nochmals zwei Wochen Ferien genommen, um noch mehr und auch konzentrierter mit dem Bike trainieren zu können.


Jahr für Jahr gibt es mit Blick auf die neue Saison bei diversen Fahrern persönliche Veränderungen. Kein Gonseth (MX-Open) hat z.B. von Suzuki zu Yamaha gewechselt - man wechselt die Klasse aus verschiedenen Beweggründen (z.B. Kevin Auberson kehrt zurück in die MX2 / Romain Berthome (neu auf Honda) wechselt ebenfalls in die Open-Klasse). Ab diesem Jahr wirst auch Du neu in der Open-Klasse antreten - erzähl uns bitte etwas über Deine Neu-Orientierung?
Yves: Bereits vor drei vier Jahren machte ich meine ersten Erfahrungen mit der 450er, als ich mit ihr auch vereinzelte Rennen bestritt. Obwohl ich sehr viel Spass hatte, fühlte ich mich damals trotzdem immer noch zur 250er hingezogen - mit dem kleinen Bike konnte ich auch immer die besseren Resultate einfahren. Doch ich bin nicht mehr so der wilde Fahrer, der man sein muss, um mit der 250er «eins» sein zu können und um mit den jungen Fahrern vorne an der Spitze mithalten zu können. Und seit ich mit Philippe Dupasquier zusammenarbeite, haben wir gemeinsam meinen bereits zuvor veränderten Fahrstil noch weiter auf die 450er abgestimmt. Heute fahre ich viel mehr mit dem Kopf, wohingegen ich noch vor Jahren viel wilder und aggressiver gefahren bin. Mit dem grossen Bike musst du auch viel bewusster und taktisch viel cleverer fahren, da viel mehr Kraft gefragt ist, welche dann gegen Ende jedes Rennen von entscheidender Bedeutung ist. Das sieht man auch bei den bereits erfahreneren Fahrer, denn die können am Ende eines Rennens immer noch zulegen, weil sie zum Fahren eben auch den Kopf einsetzen und nicht nur die rechte Hand! Und genau diese Fahrweise kommt mir mittlerweile sehr entgegen - auch deshalb freue ich mir sehr, dass es endlich losgeht, denn dann kann ich auch im Renn-Rhythmus noch weiter dazulernen.


KTM bietet für die grosse Klasse seit einigen Jahren nebst der 450er auch ein 350er Bike an - weshalb hast Du Dich für die 450er, bzw. gegen die 350er entschieden?
Yves: Obwohl die 350er KTM sehr viel Spass macht, ist sie mir von den Fahreigenschaften und von der Charakteristik her gesehen doch relativ nahe bei der 250er. Heisst, dass auch bei der 350er im Wesentlichen - wie bei der 250er - auch eher die aggressivere und kraftvollere Fahrweise gefordert wird. Nach mehreren Tests mit der 350er ist mir schnell klar geworden, dass das grosse Bike wegen meinem mittlerweile veränderten Fahrstil am besten zu mir passt.


Was sind Deine Erwartungen, was sind Deine Ziele im Hinblick auf die in gut einer Woche in Aeschlenberg (FR) beginnende SM?
Yves: Ich gehe ohne allzu grosse Erwartungen in die neue Saison, denn ich muss mich zunächst mal in der Open-Klasse zurechtfinden und ich will mich schnellst möglich an den neuen Renn-Rhythmus gewöhnen. Ich weiss, dass ich den Speed dazu habe; das hat die Vorbereitung gezeigt, da muss ich mich vor der Konkurrenz überhaupt nicht verstecken. Ich weiss aber auch, dass ich noch viel lernen kann, muss und auch will, denn die Rennen sind erst dann entschieden, wenn die Zielflagge fällt. Aber natürlich hoffe ich schon, dass ich ein paar gute Resultate einfahren kann.


Die MX2/MX-Open-Meisterschaft hat Aeschlenberg erstmals in den Rennkalender mit aufgenommen - kannst Du uns schon etwas über das Strecken-Layout, bzw. über die Charakteristik dieser Strecke sagen?
Yves: Weil in vergangenen Jahren in Aeschlenberg mehrheitlich Meisterschaftsrennen der Junioren stattfanden, kenne ich die Strecke derzeit noch nicht. Deshalb habe ich mich im Vorfeld verschiedentlich mit Junioren darüber unterhalten. Ich hoffe aber, dass es dem Veranstalter gelingt, einen Event auf die Beine zu stellen, der einem Eröffnungsrennen der offiziellen Schweizermeisterschaft gerecht wird.


Welche aktuell fehlenden MX-Strecken hättest Du sehr gerne im Rennkalender er offiziellen FMS-Schweizermeisterschaft?
Yves: Eine der MX-Strecken, die ich sehr gerne im Kalender hätte, ist sicher das Motocross im Weinland bei Andelfingen mit ihrer attraktiven Strecke, die einige sehr schöne Sprünge aufweist und auch deshalb, weil sie für die immer zahlreich anwesenden Zuschauer sehr interessant und auch sehr überschaubar ist.


Werfen wir einen kurzen Blick auf die bevorstehende MX2 & MX-Open-Meisterschaft - wenn Du Deine persönlichen Prognosen äussern müsstest - welche Fahrer siehst Du im Kreis der Favoriten - sowohl in der MX2, wie auch in der Open-Klasse.

Jérémy Delincé (BEL - #26 - Yamaha) - MX-Open-Schweizermeister 2013 & Titelverteidiger - Foto: RS-Sportbilder.ch - Foto: RS-Sportbilder.ch Grégory Wicht (SUI - #22 - Honda) - 8. der MX-Open-Schweizermeisterschaft 2013 - Foto: RS-Sportbilder.ch Simon Baumann (SUI - #6 - KTM) - 9. der MX-Open-Schweizermeisterschaft 2013 - Foto: RS-Sportbilder.ch

Yves: In der Open-Klasse sehe ich den aktuellen Schweizermeister Jérémy Delincé (BEL) wiederum als ganz klaren Favoriten auf den Titel - ihn gilt es zu schlagen. Hinter Jérémy sehe ich sechs bis acht Fahrer, die sich um den Titel streiten werden - allen voran Simon Baumann, Kevin Gonseth, Grégory Wicht und Alain Schafer. Ich selber will mich mit denen messen, will gegen sie kämpfen ohne mich verstecken zu wollen.

In der MX2-Klasse wird wohl Titelverteidiger Killian Auberson wieder der ganz grosse Favorit sein. Auch sein Bruder Kevin, der aus der Open-Klasse in die MX2 zurückgekehrt ist, wird man im Auge haben müssen. Ganz oben auf dem Zettel stehen natürlich auch die Namen Andy Baumgartner und Patrick Walter, der sich ebenfalls sehr gut vorbereitet hat. Aber auch andere starke Fahrer wie beispielsweise Luca Bruggmann und auch Olivier Davet, dürften zumindest dem erweiterten Favoritenkreis angehören. Zudem erwarte ich auch zwei bis drei ganz junge eher noch unbekanntere Fahrer, die nachstossen werden und die die üblichen Verdächtigen zu ärgern wissen.


Killian Auberson (SUI - #902 - KTM) - MX2-Schweizermeister 2013 & Titelverteidiger - Foto: RS-Sportbilder.ch - Foto: RS-Sportbilder.ch Andy Baumgartner (SUI - #82 - Yamaha) - MX2-Vize-Schweizermeister 2013 - Foto: RS-Sportbilder.ch Patrick Walther (SUI - #2 - Yamaha) - 3. der MX2-Schweizermeisterschaft 2013 - Foto: RS-Sportbilder.ch

Thema ADAC MX Masters - schon seit Jahren sieht man Dich regelmässig am Startbalken dieser sehr populären Deutschen Renn-Serie - gibt es neben dem rein sportlichen Aspekt auch noch andere Gründe?
Yves: Die Hauptgründe, weshalb ich sehr gerne die «Masters-Rennen» fahre, sind vielfältig. Zum einen sind es - abgesehen von den WM-Rennen - Europas beste Rennen mit technisch schwierigen und attraktiven Rennstrecken wie beispielsweise meine Lieblingsstrecken in Gaildorf und Holzgerlingen. Solche Strecken hat man hier in der Schweiz einfach nicht - es macht einfach sehr viel Spass dort zu fahren. Ein weiterer Grund ist die Tatsache, dass man als MX-Fahrer einfach sehr gerne gegen starke Konkurrenz fährt, mit denen man sich messen kann - dadurch kann man sich weiterentwickeln. Unbedingt erwähnenswert sind auch die stets super organisierten Veranstaltungen mit immer sehr vielen Zuschauern - egal ob es regnet oder ob schönes Wetter ist, die Leute kommen immer!


Was sind Deine Ziele bei den MX Masters-Rennen in diesem Jahr?
Yves: Ich werde leider nicht alle Rennen der Masters-Serie bestreiten können. Das Minimalziel bei den Rennen die ich fahre, ist natürlich die Qualifikation am Samstag für die Rennläufe am Sonntag - dies wird bestimmt nicht einfach. Wenn es mir gelingt, dann sind Platzierungen in den Top-20 mein Ziel.


Letzte Frage, Yves: Bestreitest Du neben der SM, neben den Masters-Rennen auch noch andere Renn-Serien - z.B. EM und/oder WM?
Yves: Derzeit ist das noch nicht definitiv entschieden; natürlich würde ich sehr gerne wieder mal den einen oder anderen GP fahren, was aus Kostengründen aber sehr schwer realisierbar ist. Über mögliche Einsätze bei EM-Rennen habe ich mir noch keine grossen Gedanken gemacht. Sicher werde ich neben der MX-Open-Schweizermeisterschaft und den Masters-Rennen vermehrt SAM-Rennen bestreiten, die ebenfalls sehr interessant sind und die ebenfalls von vielen Zuschauern besucht werden. Das dürfte mit Sicherheit auch im Interesse von KTM-Schweiz sein, wenn wir uns auch bei möglichst vielen SAM-Events präsentieren.


Wie bereits angedeutet, haben neben Yves Furlato auch noch einige andere Fahrer an ihren persönlichen Stellschrauben gedreht. Damit sich die MX-interessierten Leser und Leserinnen von SPEEDWEEK.com besser auf die neue Schweizer- MX-Saison einrichten können, haben wir an dieser Stelle die wichtigsten Veränderungen einzelner Fahrer kurz zusammengefasst.

Von der MX2 in die Open-Klasse gewechselt sind u.a. der Franzose Romain Berthome (neu auf Honda - vormals auf Kawasaki), Pascal Prendes (neu auf Kawasaki - vormals auf Yamaha) und eben der Thurgauer Yves Furlato (KTM).

Den umgekehrten Weg gegangen ist bemerkenswerterweise Kevin Auberson (KTM), der in die MX2 zurückkehrt, wo sein Bruder Killian Auberson versuchen wird, seinen Titel gegen die beiden wohl stärksten Widersacher Andy Baumgartner und Patrick Walther (beide Yamaha wie bisher) zu verteidigen.

Die bedeutendsten Markenwechsel vollzogen in erster Linie die beiden Westschweizer Olivier Davet (MX2 - neu auf Husqvarna / bisher KTM) und «Open-Fahrer» Kevin Gonseth, der erstmals in seiner 12-jährigen einen Markenwechsel vorgenommen hat - er wechselt von Suzuki zu Yamaha.

Wohl kaum mehr auf Schweizer MX-Strecken sehen, werden wir MX3-Ex-Weltmeister Julien Bill, der Gerüchten zufolge im Dezember 2013 ziemlich unsanft aus der Honda-Schweiz-Zusammenarbeit hinauskomplimentiert worden sein soll. Er bestreitet in Brasilien die diesjährige Landesmeisterschaft und die beiden MXGP’s, nachdem er vom Brasilianischen Honda-Importeur ein entsprechendes Angebot erhalten hatte.

Freuen wir uns also auf die neue MX-Schweizermeisterschaft mit vielen spannenden und spektakulären Rennen. Mit den vielen verschiedenen Titelanwärtern in beiden Klassen sind die Voraussetzungen gegeben und wenn dann noch der eine oder andere Überraschungsmann für zusätzliches Salz in der Suppe sorgen kann, dann kann uns das nur recht sein - also, es ist angerichtet!

MX-Rennkalender 2014 mit allen FMS-Klassen Fahrerliste (MX2 & MX-Open) basierend auf den FMS-Infos - vermerkt mit den wichtigsten Veränderungen gegenüber dem Vorjahr (Bike, Startnummern und/oder Klasse)

Copyright von Text, Interview, PDF-Datei (überarbeitete Fahrerliste) & den Bildern: René Streuli - RS-Sportbilder.ch
Copyright von PDF-Datei & Bild vom MX-Rennkalender 2014: FMS








Mittwoch, 12. März 2014 - 16.47 Uhr


«Rennen der ADAC MX Masters in der Schweiz???»
Seit 2006 besuche und fotografiere ich, René Streuli von RS-Sportbilder.ch, regelmässig verschiedene Motocross-Renn-Veranstaltungen in der Schweiz. Meine Bilder wurden, bzw. werden seit 2006 in verschiedenen deutschen Print- und Online-Fachmedien veröffentlicht. Seit anfangs 2007 gilt mein Hauptaugenmerk ununterbrochen und lückenlos der offiziellen MX2- und MX-Open Schweizermeisterschaft, über die ich seit 2 Jahren als Freelancer für ein anerkanntes und hoch angesehenes deutsches Fachmagazin nebst meinen Bildern auch regelmässig Rennberichte verfasse und veröffentliche.

 Logo der ADAC MX Masters ADAC MX Masters 2013 - die Start-Anlage der Sandstrecke in Tensfeld - Foto: RS-Sportbilder.ch ADAC MX Masters - Tensfeld 2013 - Marc De Reuver (NED) - Foto: RS-Sportbilder.ch

Doch nicht nur in der Schweiz, sondern auch im Ausland wie beispielsweise in Belgien, Frankreich, Italien, Tschechien und natürlich auch in Deutschland, verfolge ich als leidenschaftlicher Fotograf Jahr für Jahr Motocross-Events. Egal ob Weltmeisterschafts-Läufe der Klassen MXGP (vormals MX1), MX2 und/oder das MXoN (das Motocross der Nationen - auch liebevoll die «Olympischen Spiele des Motocross« genannt) - all diese Rennen fanden und finden immer wieder Aufnahme in meinem jeweils vollbepackten Jahreskalender.

Neben diesen spektakulären und attraktiven MX-Veranstaltungen, gehören seit nunmehr sechs Jahren auch regelmässige Besuche der Deutschen Motocross-Serie «ADAC MX Masters» zu meinen Schwerpunkten. Auch in diesem Jahr wird dies wieder so sein, wenn am 26.-27. April im süd-östlich von Brandenburg (Berlin) gelegenen Fürstlich Drehna die ADAC MX Masters-Serie in die neue Saison startet.

Seit Jahren schon, werden diese «ADAC MX Masters» als Europas beste und interessanteste MX-Serie anerkannt und auch respektiert - eine Serie, die auch immer wieder Talente fördert, welche an der Schwelle zur Weltmeisterschaft stehen. Viele dieser Talente aus verschiedenen Ländern Europas - u.a. auch aus der Schweiz - schaffen diesen entscheidenden Schritt dann sehr oft auch - nicht zuletzt auch Dank der Teilnahme an eben diesen «ADAC MX Masters», welche bekanntermassen in drei verschiedenen Klassen unterteilt ist. Die jüngsten Fahrer kämpfen mit ihren 85ccm-2-Takt-Maschienen um den «ADAC MX Junior-Cup» (Klasse 3), während die «jungen Wilden» mit ihren 125er-2-Takt, bzw. mit ihren 250-er-4-Takt Bikes in der Klasse 2 um den Titel im «ADAC MX Youngster-Cup» fahren.

Für das absolute Highlight dieser beliebten Rennserie zeichnet die «ADAC MX Masters» (Klasse 1) verantwortlich, die regelmässig mit aktuellen MX2/MXGP-WM-Fahrern aufwarten kann. Diese nutzen die «Masters» regelmässig und sehr gerne als Vorbereitung für jeweils bevorstehende WM-Rennen der Klassen MX2 und MXGP.

Seit 2005, als diese Rennserie zum ersten Mal auf dem Deutschen Rennsport-Kalender erschien, finden jährlich 8 Veranstaltungen (6 Events für den «ADAC MX Junior Cup») statt, die zu Beginn allesamt auf deutschen Rennstrecken ausgetragen wurden. Seit 2006 finden nun aber regelmässig auch MX-Veranstaltungen in Österreich und/oder Holland Aufnahme in die professionell organisierte «ADAC MX Masters» Renn-Serie - eine Renn-Serie, die in diesem Jahr ihre 10. Saison in Angriff nimmt!

Dank all dieser interessanten Beobachtungen in den letzten Jahren und auch dank dieser Tatsachen, etablierte sich über die Jahre in meinem Kopf eine durchaus interessante und verlockende Idee - verbunden mit sehr interessanten und auch sehr spannenden Fragen, über die es sich lohnt ernsthaft nachzudenken und zu diskutieren:

ADAC MX Masters - Gaildorf 2013 - Jeremy Seewer (SUI) - Foto: RS-Sportbilder.ch ADAC MX Masters - Gaildorf 2013 - Jeremy Seewer (SUI) mit seinem 1. Tagessieg im Rookie-Jahr - Foto: RS-Sportbilder.ch ADAC MX Masters - Holzgerlingen 2013 - Dennis Ullrich auf dem Weg zu seinem 1. Masters-Titel - Foto: RS-Sportbilder.ch

  • Weshalb nicht auch mal ein Rennen der «ADAC MX Masters« auf Schweizer Boden in den Kalender mit aufnehmen? Warum sich bei den Verantwortlichen der «ADAC MX Masters» nicht mal für die Organisation eines solchen Rennens interessieren, informieren, bzw. bewerben?

  • Liessen sich aus logistischer und infrastruktureller Sicht überhaupt Rennen der «ADAC MX Masters» in der Schweiz organisieren und durchführen?

  • Liessen sich solche Rennen in der Schweiz überhaupt finanzieren?

  • Wie und zu welchem Zeitpunkt einer laufenden MX-Saison könnte man sie in den Schweizer Terminkalender integrieren?

    Fragen über Fragen, die man so schnell nicht einfach beantworten kann - Fragen, über die man aber durchaus mal sachlich, emotionslos und unvoreingenommen nachdenken und diskutieren könnte (sollte?).

    Unabhängig ob machbar oder eben nicht machbar - für mich scheint eine «JA» auf die grundsätzliche Frage «JA oder NEIN» zur Organisation und Durchführung eines Rennens der ADAC MX Masters durchaus naheliegend und vorstellbar…

    Aus meiner Sicht kann die Frage durchaus mit «Ja» beantwortet werden. Denn es kann meiner Meinung nach «nur» Gewinner geben - Gewinner könnten beispielsweise sein:

    ADAC MX Masters - Holzgerlingen 2013 - Blick auf die attraktive MX-Anlage - Foto: RS-Sportbilder.ch ADAC MX Masters - Holzgerlingen 2013 - Start zum 2. Masters-Rennen - Foto: RS-Sportbilder.ch ADAC MX Masters - Holzgerlingen 2013 - Max Nagl (GER) jagd Sébastien Pourcel (FRA) - Foto: RS-Sportbilder.ch

  • die Schweizer MX-Fahrer (sportliche Weiterentwicklung durch direkten Vergleich mit Europäischen Top-Fahrern)

  • die persönlichen Sponsoren der teilnehmenden Fahrer (denn Dank mehr Zuschauern und grösserer Medien-Präsenz - auch aus dem Ausland - hätten sie grössere & bessere Wahrnehmung über die Landesgrenzen hinaus)

  • interessierte MX-Veranstalter (weil zusätzliche Werbung in eigener Sache, bessere Zuschauer-Zahlen = Mehr-Einnahmen)

  • die Sponsoren eines solchen Veranstalters (denn dank mehr Zuschauern und grösserer Medien-Präsenz - auch aus dem Ausland - hätten sie grössere & bessere Wahrnehmung über die Landesgrenzen hinaus)

  • die Schweizer Bike-Importeure (weil grössere Wahrnehmung infolge grösserer Zuschauer-Zahlen - auch aus dem Ausland)

  • die gesamte Markt-Wirtschaft im Bereich Bike, Biker-Bekleidung und Bike-Zubehör (weil grössere Wahrnehmung infolge grösserer Zuschauer-Zahlen - auch aus dem Ausland)

  • die (Schweizer) MX-Fans (MX-Sport auf wesentlich höherem Niveau - Europas Top-Fahrer Live vor Ort)

  • Zulieferer von Getränke und Verpflegung (grösserer Zuschauer-Aufmarsch = potenziell mehr Umsatz - mehr Gewinn)

  • und und und …

    Seit ungefähr zwei Jahren diskutiere ich in Deutschland immer wieder mit diversen Verantwortlichen der ADAC MX Masters-Serie. Aber auch in der Schweiz führe ich dann und wann Gespräche mit Club-Mitgliedern einiger MX-Veranstalter, mit Schweizer MX-Fahrern, deren Eltern, bzw. deren Mechanikern usw. über das sehr interessante und verlockende Thema:

    ADAC MX Masters - Holzgerlingen 2013 - Sulivan Jaulin (FRA) beim Zeit-Training - Foto: RS-Sportbilder.ch ADAC MX Masters - Holzgerlingen 2013 - Max Anstie (GBR) scrubt in Moto 2 - Foto: RS-Sportbilder.ch ADAC MX Masters - Holzgerlingen 2013 - Boris Maillard (FRA) gewinnt den Titel im «ADAC MX Youngster Cup» - Foto: RS-Sportbilder.ch


    Rennen der «ADAC MX Masters» in der Schweiz???
    Motiviert durch die mehrheitlich positiv eingestellten Diskussionspartner habe ich mir mal die Zeit genommen, um einen umfangreichen und detaillierten Fragebogen zu kreieren. Dieser Fragebogen soll mithelfen, konkrete «PRO und/oder CONTRA-Meinungen/Argumente» zu schaffen.

    Diese aus dieser Umfrage hervorgehenden «PRO und/oder CONTRA-Meinungen/Argumente» sollen mithelfen einen Trend zu schaffen - einen Trend, der aufzeigen soll, ob es sich lohnen würde, die Idee «Rennen der ADAC MX Masters in der Schweiz?» aus der Sicht jedes einzelnen MX-Fahrers, Teams, Mechanikers, MX-Fans, aus der Sicht potenzieller Schweizer MX-Veranstalters, aus Sicht der FMS, aus der Sicht möglicher Partner und Sponsoren konkret und ernsthaft weiter zu verfolgen, zu diskutieren, zu vertiefen …. und (eventuell?) in die Tat umzusetzen.

    Es wäre grossartig und äusserst hilfreich, wenn Du (nicht nur aus persönlichen Interessen an dieser durchaus reizvollen und herausfordernden Idee) diesen Fragebogen downloaden, den Fragebogen komplett und seriös ausfüllen und an mich zurückmailen würdest (rene.streuli@rs-sportbilder.ch). Selbstverständlich kannst Du den ausgefüllten Fragebogen an einem der nächsten MX-Rennen mir auch gerne persönlich in die Hand drücken.

    Ebenso selbstverständlich ist aus Datenschutz-Gründen der vertrauliche und verschwiegene Umgang mit Ihrem ausgefüllten Fragebogen - d.h. das eventuelle Weitergeben Ihrer Antworten an eine verantwortliche Person der «ADAC MX Masters» erfolgt OHNE Bekanntgabe ihrer persönlichen Daten (Name & Adresse).

    Für Deine sehr hilfreiche Mitarbeit und für Deinen ehrlich und seriös ausgefüllten Fragebogen, bedanke ich mich schon jetzt im Voraus ganz herzlich - HERZLICHEN DANK!

    Diesen Artikel - inkl. Fragebogen zum «downloaden» - findest Du unten links als PDF-Datei
    Denselben Artikel - inkl. Fragebogen zum «downloaden» - gibts auch auf SPEEDWEEK.com

    «Rennen der ADAC MX Masters in der Schweiz?» - der Fragebogen/die Umfrage «Rennen der ADAC MX Masters in der Schweiz???»

    Text, Bilder, Idee, Gedanken, Meinungen & die Umfrage dazu: René Streuli - RS-Sportbilder.ch
    ADAC MX Masters-Logos: ADAC MX Masters








    Freitag, 28. Februar 2014 - 17.13 Uhr

    Seit knapp einer Woche sind die Startlisten für die am 26./27. April in Fürstlich Drehna beginnende und mit viel Vorfreude erwartete Neuauflage der ADAC MX Masters verfügbar - auf der Webseite www.adac-mx-masters.de einzusehen und zum Download bereit.

     Logo der ADAC MX Masters  die offizielle Grafik auf alle Programmhefte usw.  Fahrer aus halb Europa und aus Südafrika haben sich eingeschrieben

    Einmal mehr werden in allen drei Klassen Topfahrer aus ganz Europa am Start sein - selbst Fahrer aus Südafrika werden am Startbalken stehen - nicht zu vergessen natürlich die vielen aktuellen MX2 & MXGP-WM-Fahrer, welche die ADAC MX Masters-Rennen immer wieder als ideale Vorbereitung für anstehende MXGPs nutzen.

    RS-Sportbilder.ch hat sich mal die Zeit genommen, um insbesondere die Listen der drei Klassen «ADAC MX Masters» - «ADAC MX Youngster Cup» und «ADAC MX Junior Cup» aus Sicht der Schweizer MX-Fahrer bzw. aus Sicht der Schweizer MX-Interessierten zu studieren. Um auch eine noch bessere Übersicht zu erzielen, wurden auf den drei Teilnehmer-Listen die Schweizer Fahrer gelb markiert - dies mit Stand vom 21. Februar 2014. Ebenfalls dazugelegt habe ich auch gleich noch das neue Reglement 2014 und die Paddock-Ordnung für die kommende ADAC MX Masters-Serie.

    Der Vollständigkeit halber, für diejenigen, die es vielleicht noch nicht genau wissen oder nicht mehr so genau im Kopf abrufbereit haben, seien die einzelnen Renn-Termine dieser stets spannenden und attraktiven MX-Serie hier nochmals aufgeführt.

  • 26./27. April - Fürstlich Drehna - D
  • 07./08. Juni - Ried - A
  • 28./29. Juni - Aichwald - D
  • 19./20. Juli - Tensfeld - D - *
  • 09./10. August - Jauer - A - *
  • 23./24. August - Gaildorf - D
  • 06./07. September - Holzgerlingen - D
  • 20./21. September - Teutschenthal - D
    * = ohne MX Junior Cup


    offizielle PR-Mitteilung betr. ADAC MX Masters 2014 - Starkes Fahrerfeld ADAC MX Masters 2014 - Fahrerliste «ADAC MX Masters» (Stand: 21.02.2014) ADAC MX Masters 2014 - Fahrerliste «ADAC MX Youngster Cup» (Stand: 21.02.2014) ADAC MX Masters 2014 - Fahrerliste «ADAC MX Junior Cup» (Stand: 21.02.2014) ADAC MX Masters 2014 - Reglement ADAC MX Masters 2014 - Paddock-Ordnung

    Weiter wichtige Infos finden Sie auf www.adac-mx-masters.de
    Text & Grafik mit den Länderflaggen: RS-Sportbilder.ch
    restl. Grafiken/Logos & Teilnehmerlisten: ADAC MX Masters








  • Dienstag, 11. Februar 2014 - 15.47 Uhr

    Infolge lang anhaltender Regenfälle in den vergangenen Wochen, musste das fürs kommende Wochenende (15./16. Februar 2014) geplante Int. MX von F-Valence ersatzlos abgesagt werden.

    Flagge Frankreich Flyer Valence - abgesagt

    Eigentlich stand für das kommende Wochenende (15./16. Februar) in Vorbereitung auf die anstehende MX-?Weltmeisterschaft das Internationale Motocross Valence auf dem Rennkalender. Aber wie die Veranstalter nun mitteilten, muss die traditionsreiche WM-?Generalprobe aufgrund der zur Zeit in der Region vorherrschenden und für das Wochenende erwarteten Wetterbedingungen ersatzlos abgesagt werden.

    Jacques Lebrun, seines Zeichens Präsident des MX-Clubs in Valence, begründete die Absage: „Die Strecke ist komplett überflutet. Es regnet bereits seit Wochen und das Wetter für die kommenden Tage sieht auch nicht viel besser aus. Dies bewog uns diese harte Entscheidung zu treffen. Es ist sehr bedauerlich, aber wir freuen uns bereits darauf, im Februar 2015 die Teams, Fahrer und Fans begrüßen zu können! "

    Nach der Absage von Valence steht als nächstes bzw. nun einziges großes Highlight der WM-?Vorsaison am 23. Februar das Int. Motocross im britischen Hawkstone auf dem Programm.

    Text: Jens Pohl von Crossmagazin.de / Plakat, Design & FRA-Flagge: RS-Sportbilder.ch








    Sonntag, 9. Februar 2014 - 18.32 Uhr

    An diesem Weekend fand in Noto (Sizilien) die 2. Runde der diesjährigen international ausgeschriebenen italienischen MX-Meisterschaft statt.

    MX Internazionali EICMA Series 2014

    Seit einigen Jahren dient die italienische MX-Meisterschaft für viele Werkteams und Privatteams als eigentliche WM-Vorbereitung für die mittlerweile 18 GPs umfassende MXGP & MX2 WM-Saison. In Noto nicht am Start war Arnaud Tonus, der Sieger der ersten MX2-Runde von Riola Sardo. Dafür erzielte Christopher Valente auf seiner Werks-TM mit Rang 12 in der MX2-Klasse und mit Platz 19 in der Elite-Klasse (MX1 & MX2) eine respektable Leistung.

    Sieger in der MX1 wurde nicht überraschend der 7-fache Weltmeister Antonio Cairoli auf der Werks KTM, womit er seine Gesamtführung in der Meisterschaft weiter ausbaute.

    ital. MX-Meisterschaft 2014 - Round 2 in Noto - Resultate: Jun. 125 ital. MX-Meisterschaft 2014 - Round 2 in Noto - Resultate: MX2 ital. MX-Meisterschaft 2014 - Round 2 in Noto - Resultate: MX1 ital. MX-Meisterschaft 2014 - Round 2 in Noto - Resultate: Elite (MX1 & MX2)

    Alle Resultate, Stand der Gesamtwertung aller Klassen, alle Details & Statistiken zum Renntag, finden Sie auf: http://blog.mxbars.net/

    Text & Resultat-Grafiken: RS-Sportbilder.ch - Bild: http://blog.mxbars.net/








    Sonntag, 26. Januar 2014 - 20.03 Uhr

    MXGP auf Eurosport: Ulf Simon als Kommentator fix --- Einen Tag nach der Bekanntgabe des Eurosport-Engagements in der Motocross-WM steht fest, wer bei den Übertragungen hinter dem Mikrofon sitzen wird.

    MXGP & MX2 - 2014-2016 LIVE auf Eurosport 2 Ulf Simon in Tensfeld 2013 - Foto: RS-Sportbilder.ch Ulf Simon an seinem Arbeitsplatz - Foto: Youthstream

    Am Freitag verkündete Motocross-WM-Promoter Youthstream einen neuen Fernseh-Deal mit Eurosport, in den nächsten drei Jahren wird der Sportsender von allen Grands Prix live oder zeitversetzt sowie mit einem Highlight-Magazin berichten.

    Schon heute Samstag steht fest, wen Eurosport als Kommentator für Deutschland, die deutschsprachige Schweiz und Österreich einsetzen wird. Ulf Simon bestätigte gegenüber SPEEDWEEK.com, dass er als MXGP-Kommentator zum Sender zurückkehren wird. Simon sass bereits beim letzten Engagement von Eurosport in der Motocross-WM bei den Rennen hinter dem Mikrofon.

    Zuletzt arbeitete der erfahrene Motocross-Berichterstatter bei allen Grands Prix für MXLife.tv, den von Youthstream betriebenen Internet-Kanal für die Live-Übertragungen der EM- und WM-Rennen. Aber mit der Umbenennung des Live-Portals in mxgp-tv.com verschwinden in der Saison 2014 die deutsche und französische Tonspur aus dem Angebot von Youthstream.

    Durch die Verpflichtung durch Eurosport bleibt der für seinen enthusiastischen Kommentatorstil bekannten Ulf Simon den deutschen MX-Fans nun erhalten. Er wird beim Saisonauftakt in Katar am 1. März erstmals zu hören sein. Eurosport2 sendet live die beiden zweiten Läufe um 20 und 21 Uhr MEZ, die ersten Läufe gibt es als Aufzeichnung ab 18.30 Uhr zu sehen.

    Quelle: SPEEDWEEK.com - Matthias Dubach
    Grafik & Foto rechts: - Youthstream - Foto mitte: RS-Sportbilder.ch








    Dienstag, 21. Januar 2014 - 21.26 Uhr

    Heute Dienstag präsentierte Youthstream erstmals sämtliche offiziellen und bis heute bestätigten Teams und deren Fahrer, welche die diesjährige MXGP (bisher MX1), bzw. die MX2-Motocross-Weltmeisterschaft bestreiten werden.

    Youthstream (http://www.motocrossmx1.com) Symbolbild - Quelle: Youthstream (http://www.motocrossmx1.com)

    Die mit grosser Spannung erwartete WM wird am 1. März nach der letztjährigen Premiere, zum zweiten Mal mit dem Nacht-GP in Qatar eröffnet. Aus Schweizer Sicht wird diese WM-Saison mit einem Novum in die Geschichte eingehen, denn noch nie waren gleich 4 Schweizer Fahrer als WM-Fix-Starter gemeldet. Wir werden den nach langer langer Verletzungspause zum Glück endlich wiedergenesenen Arnaud Tonus (Team CLS Kawasaki Monster Energy MX2), den aktuellen MX2-Europameister Valentin Guillod (Standing Construct KTM ), MX2-Vize-Europameister Jeremy Seewer (Rockstar Energy Suzuki Europe) und Christopher Valente (TM Ricci Racing) aufmerksam und mit grösstem Interesse mitverfolgen.

    Vorausgesetzt, dass sie alle eine optimale und verletzungsfreie Vorbereitungszeit absolvieren können, dürfen wir von ihnen einiges erwarten - zumindest aber erhoffen… So oder so wünscht ihnen RS-Sportbilder.ch für die anstehende WM-Saison verletzungsfreie Rennen, viel viel Erfolg und viel viel Glück!

    Nachstehend sehen Sie die Auflistung aller offiziellen und bis heute von Youthstream bestätigten Teams und deren Fahrer der beiden Klassen «MXGP» und «MX2».



    MXGP - FIM Motocross World Championship
    24MX HONDA RACING
    Xavier Boog - FRA - #121 - HONDA
    Jens Getteman - BEL - #51 - HONDA

    BIKE IT YAMAHA COSWORTH
    Rui Goncalves - POR - #999 - YAMAHA

    DP19 RACING
    David Philippaerts - ITA - #19 - YAMAHA

    HM PLANT KTM UK
    Shaun Simpson - GBR - #24 - KTM

    HONDA JTECH
    Klemen Gercar - SLO - #62 - HONDA

    HRC TEAM
    Evgeny Bobryshev - RUS - #777 - HONDA
    Max Nagl - GER - #12 - HONDA

    J-RACE RACING TEAM
    Joel Roelants - BEL - #34 - HONDA

    KTM SARHOLZ RACING
    Dennis Ullrich - GER - #149 - KTM

    LATVIA - HUSQVARNA RACING
    Augusts Justs - LAT - #95 - Husqvarna

    MONSTER ENERGY KAWASAKI RACING TEAM
    Gautier Paulin - FRA - #21 - Kawasaki
    Steven Frossard . FRA - #183 - Kawasaki

    RED BULL KTM FACTORY RACING
    Antonio Cairoli - ITA - #222 - KTM
    Ken De Dycker - BEL - #9 - KTM

    REDBULL ICEONE HUSQVARNA FACTORY RACING
    Tyla Rattray - RSA - #28 - Husqvarna
    Todd Waters - AUS - #47 - Husqvarna

    ROCKSTAR ENERGY SUZUKI WORLD MXGP
    Clément Desalle - BEL - #25 - Suzuki
    Kevin Strijbos - BEL - #22 - Suzuki

    TEAM CLS KAWASAKI MONSTER ENERGY MXGP
    Tommy Searle - GBR - #100 - Kawasaki

    TEAM GEBBEN KAWASAKI
    Herjan Brakke - NED - #61 - Kawasaki

    TM RICCI RACING
    Davide Guarneri - ITA - #39 - TM
    Tanel Leok - EST - #3 - TM

    WILVO FORKRENT KTM
    Matiss Karro - LAT - #191 - KTM
    Jake Nicholls - GBR - #45 - KTM

    YAMAHA FACTORY RACING
    Jeremy Van Horebeek - BEL - #89 - YAMAHA
    MX2 - FIM Motocross World Championship
    BIKE IT YAMAHA COSWORTH
    Max Anstie - GBR - #99 - YAMAHA
    Magne Klingsheim - NOR - #67 - YAMAHA
    Anton Lundgren - SWE - #274- YAMAHA

    CEC I.S. RACING
    Eddie Hjortmarker - SWE - #30 - KTM

    HM PLANT KTM UK
    Mel Pocock - GBR - #119 - KTM

    HONDA GARIBOLDI
    Tim Gajser - SLO - #243 - HONDA
    Kei Yamamoto - JPN - #400 - HONDA

    HONDA JTECH
    Maxime Desprey - FRA - #141 - HONDA

    KEMEA YAMAHA RACING TEAM
    Petar Petrov - BUL - #152 - YAMAHA
    Luke Styke - AUS - #26 - YAMAHA

    KTM SILVER ACTION
    Josè Antonio Butron - ESP - #17 - KTM
    Kevin Fors - BEL - #922 - KTM
    Viacheslav Golovkin - RUS - #300 - KTM

    LATVIA - HUSQVARNA RACING
    Roberts Justs - LAT - #195 - Husqvarna
    Mathias Plessers - BEL - #495 - Husqvarna

    MARCHETTI RACING TEAM KTM
    Pauls Jonass - LAT - #741 - KTM
    Ivo Monticelli - ITA - #128 - KTM

    MONSTER ENERGY KAWASAKI RACING TEAM
    Thomas Covington - USA - #64 - Kawasaki

    RED BULL KTM FACTORY RACING
    Jeffrey Herlings - NED - #84 - KTM
    Jordi Tixier - FRA - #911 - KTM

    ROCKSTAR ENERGY SUZUKI EUROPE
    Glenn Coldenhoff - NED - #259 - Suzuki
    Julien Lieber - BEL - #33 - Suzuki
    Jeremy Seewer - SUI - #91 - Suzuki

    SAHKAR RACING
    Harri Kullas - FIN - #151 - KTM

    STANDING CONSTRUCT KTM
    Valentin Guillod - SUI - #92 - KTM
    Damon Graulus - BEL - #171 - KTM

    TEAM CLS KAWASAKI MONSTER ENERGY MX2
    Arnaud Tonus - SUI - #200 - Kawasaki
    Dylan Ferrandis - FRA - #122 - Kawasaki
    Alessandro Lupino - ITA - #8 - Kawasaki

    TM RICCI RACING
    Christopher Valente - SUI - #71 - TM

    WILVO NESTAAN HUSQVARNA FACTORY RACING
    Romain Febvre - FRA - #461 - Husqvarna
    Aleksandr Tonkov - RUS - #59 - Husqvarna

    Text & Grafik: RS-Sportbilder.ch
    Quelle vom Symbolbild: Youthstream (http://www.motocrossmx1.com)







    Sonntag, 12. Januar 2014 - 20.24 Uhr

    Abschluss-Event des 31. ADAC SX Dortmund – Nicht ganz ausverkauft präsentierte sich die Dortmunder Westfalen-Halle bei der abschliessenden Sonntags-Veranstaltung, bei der um die Titel «Prinz of Dortmund» in der SX2-Klasse bzw. «King of Dortmund» in der SX1-Klasse gekämpft wurde.

    Logo - ADAC Supercross Dortmund 2014 - Quelle: www.supercross-dortmund.de Greg Aranda (FRA) - «King of Dortmund» & SX1-Gesamtsieger des ADAC SX Cup's 20213/2014 - Foto: RS-Sportbilder.ch Greg Aranda (FRA) - «King of Dortmund» & SX1-Gesamtsieger des ADAC SX Cup's 20213/2014 - Foto: RS-Sportbilder.ch

    Sieger des SX1-Finals von heute Sonntag wurde der Franzose Florent Richier vom «Team Suzuki Waldmann». Hinter Richier holte sich sein Landsmann Gregory Aranda mit seiner Kawasaki vom «Sturm Racing-Team» Platz zwei ab, während mit Fabien Izoird vom «Team Castrol Power 1 Moto-Web» ein weiterer Franzose das Podium komplettierte.

    Florent Richier (FRA) - Sieger des SX1-Finals vom Sonntag - Foto: RS-Sportbilder.ch Sullivan Jaulin (FRA) - «Prinz of Dortmund» & SX2-Gesamtsieger des ADAC SX Cup's 20213/2014 - Foto: RS-Sportbilder.ch Sullivan Jaulin (FRA) - «Prinz of Dortmund» & SX2-Gesamtsieger des ADAC SX Cup's 20213/2014 - Foto: RS-Sportbilder.ch

    «King of Dortmund» wurde somit Greg Aranda, der auch die SX1-Gesamtwertung – bestehend aus den vier Veranstaltungen Stuttgart, Chemnitz, München und Dortmund - für sich entschied.

    Ebenfalls aus Frankreich kommt der «Prinz of Dortmund» in der Person von Sullivan Jaulin. Jaulin, der in Dortmund ein letztes Mal fürs «Monster Energy Kawasaki Elf Team Pfeil» unterwegs war, dominierte die SX2-Klasse auf überzeugende Art. Zweiter am heutigen Sonntag wurde sein Deutscher Team-Kollege Dominique Thury vor dem französischen Suzuki-Piloten Adrien Escoffier vom «Team marXparts by Hells.de», der schon gestern Samstag denselben Platz erkämpfen konnte.

    Mit dem heutigen Gesamtsieg sicherte sich Sullivan Jaulin auch den Gesamtsieg in der SX2-Klasse des ADAC SX Cups 2013/2014 vor Thury und Escoffier.

    Weiter Informationen mit allen Details und allen Resultaten finden Sie unter http://www.supercross-dortmund.de.

    Text & Fotos: RS-Sportbilder.ch
    Grafik - www.supercross-dortmund.de








    Sonntag, 12. Januar 2014 - 13.27 Uhr

    Logo - ADAC Supercross Dortmund 2014 - Quelle: www.supercross-dortmund.de Gavin Faith - Samstag-Sieger Finale SX1 - Foto: RS-Sportbilder.ch Gavin Faith - Samstag-Sieger Finale SX1 - Foto: RS-Sportbilder.ch

    Samstag, 11. Januar 2014 – ADAC SX Dortmund – Nach dem tragischen Unfall des Dänen Kasper Lynggaard, der als 24-Jähriger beim Freitagstraining auf sehr sehr tragische Weise tödlich verunglückte, versuchen der ADAC Westfalen e.V., die teilnehmenden Teams, deren Fahrer, die anwesenden Medienschaffenden und auch RS-Sportbilder.ch «gezwungenermassen» zum Alltag zurückzukehren.

    Aus diesem Grund informiert RS-Sportbilder.ch nur kurz über das sportliche Geschehen von gestern Samstagabend wie folgt:

    Das Finale in der Elite-Klasse «SX1» entschied der Amerikaner Gavin Faith (Team Honda Waldmann) vor dem Franzosen Gregory Aranda (Kawasaki Sturm Racing) und dem Deutschen Dennis Ullrich (Team KTM Sarholz), der vor ausverkauftem Haus mit einer grossartigen Vorstellung als Dritter aufs Podium steigen durfte.

    In der SX2-Klasse gewann der Deutsche Dominique Thury (Monster Energy Kawasaki Elf Team Pfeil) die Gesamtwertung vor seinem französischen «Noch-Team-Kollegen» Sullivan Jaulin (beide mit je einem Laufsieg) – Dritter wurde mit Adrien Escoffier (Suzuki Team marXparts by Hells.de) ein weiterer Franzose.

    Weiter Informationen mit allen Details und allen Resultaten finden Sie unter http://www.supercross-dortmund.de.

    Text & Fotos: RS-Sportbilder.ch
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    Samstag, 11. Januar 2014 - 00.37 Uhr

    Kasper Lynggaard - Archivbild: RS-Sportbilder.ch Logo - ADAC Supercross Dortmund 2014 - Quelle: www.supercross-dortmund.de

    Details zum tragischen Unfall von Kasper Lynggaard – kommuniziert durch den Veranstalter des SX in Dortmund, dem ADAC Westfalen e.V.:

    Bei der kurzfristig einberufenen Medien-Konferenz seitens des Veranstalters des Dortmunder SX, wurden die anwesenden Medien-Vertreter informiert.

    Ottmar Bange, Rennleiter des SX Dortmund: "Der Unfall geschah während des freien Trainings am Ende des «Waschbretts». Kaspar Lynggaard fuhr in hohem Tempo alleine über das «Waschbrett», näherte sich der letzten Welle, als es ihn mit seinem Bike «aushebelte». Der 24-jährige Däne flog Kopf voran über den Lenker, stürzte hart zu Boden, worauf er mit voller Wucht von seinem eigenen Bike im Bereich des Brustkorbes getroffen wurde."

    Ottmar Bange sagte weiter, dass die Notärzte innerhalb von wenigen Sekunden beim Verunglückten waren und dass sie die Gefahr sofort erkannt hätten, worauf sie noch an der Unfallstelle unverzüglich Reanimation-Bemühungen vorgenommen hätten. Leider sei es den Ärzten jedoch nicht gelungen, Lynggaard zurückzuholen. Über die Art der Verletzungen, die zum Tod von Lynggaard geführt haben, könnten noch keine Angaben gemacht werden. Nach diesem unfassbaren Unfall sei der nachmittägliche Trainingsbetrieb sofort eingestellt worden.

    Nach langen Diskussionen zwischen dem Veranstalter, den diversen Team-Chefs, Fahrern und insbesondere mit Colin Streubel, Team-Chef des verstorbenen Kasper Lynggaard, einigte man sich, den Rennbetrieb trotz dieses tragischen Unfalls in einer abgeänderten Form und unter der Bezeichnung «Racing for Kasper» durchzuführen – allerdings ohne Meisterschaftspunkte zu vergeben.

    Bewusst nur am Rande sei erwähnt, dass der Franzose Sullivan Jaulin, das SX2-Finale gewann, Zweiter wurde sein Landsmann Adrien Escoffier vor dem dritt-platzierten Holländer Dave Versluis.

    Sieger im SX1-Finale wurde der Franzose Florent Richier, der den gesamten Abends mit einem Trikot von Kasper Lynggaard bestritt. Zweiter wurde der Amerikaner Gavin Faith – Dritter wurde der Franzose Fabien Izoird.

    Text & Fotos: RS-Sportbilder.ch
    Grafik - www.supercross-dortmund.de








    Freitag, 10. Januar 2014 - 20.17 Uhr

    Logo - ADAC Supercross Dortmund 2014 - Quelle: www.supercross-dortmund.de Kasper Lynggaard - Archivbild: RS-Sportbilder.ch

    Im freien Training der Klasse «SX1» kam es am Freitagnachmittag zu einem tragischen Unfall, bei dem sich der Dänische MX-Pilot Kaspar Lynggaard schwerste Verletzungen zuzog, denen er leider trotz intensivsten Reanimation-Bemühungen erlag.

    Aus Gründen des Respekts- und aus Pietätsgründen gegenüber Lynggaards Familie, Angehörigen und gegenüber seinem «Team Yamaha AC MoTeC by MITAS» und deren Mitglieder, wird RS-Sportbilder.ch vom heutigen Rennbetrieb keine Bilder machen. Ob Bilder vom Samstag und/oder vom Sonntag gemacht werden, lässt RS-Sportbilder.ch derzeit noch offen. RS-Sportbilder.ch wünscht Kasper Lynggaards Familie, seinem Team und deren Teammitglieder in dieser schweren Zeit viel Kraft und Mut.

    Lesen Sie bitte die offizielle Pressemitteilung des Veranstalters:

    Sturz im Training zum Supercross in Dortmund

    Am Freitagnachmittag ist es beim 31. ADAC Supercross Dortmund im Training zu einem Sturz gekommen, in Folge dessen der dänische Teilnehmer Kasper Lynggaard verstarb.

    Die Rettungskräfte leiteten noch auf der Strecke umgehend Rettungsmassnahmen ein. Die Reanimation des 24-jährigen gelang nicht, so dass die leitenden Rennärzte den Tod feststellen mussten.

    Nach Rücksprache mit den Teamchefs und den Teilnehmern hat der ADAC Westfahlen e.V. entschieden, die Veranstaltung fortzusetzen.

    Den in Dortmund anwesenden Journalisten steht ab 19.30 Uhr im Pressezentrum ein Vertreter des ADAC Westfahlen e.V. für Fragen zur Verfügung.


    Text & Fotos: RS-Sportbilder.ch
    Grafik & Text der offiziellen PR-Mitteilung: www.supercross-dortmund.de








     
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